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House of M 2

Rezension von Mark Heywinkel

 

In den letzten Wochen wurde ich regelrecht von Superheldenneuigkeiten zugeschüttet: Trailer zu Superman Returns wurden mir empfohlen („Schau dir das mal an, das wird toll“), im Kino startete vor ein paar Tagen der trilogiekomplettierende Film „X-Men – Der letzte Widerstand“ im Kino und nun traf der zweite „House of M“-Band bei mir ein. Vielleicht liegt es am Superheldenfieber, das mich nun gepackt hat, dass ich mir vorgenommen habe, eine euphorische Rezension zu dem mir vorliegenden Comic zu schreiben.

 

In der letzten Rezension zu Band 1 habe ich schon einmal kurz die Story der „House of M“-Saga umrissen: Magnetos Tochter Scarlet Witch kann mit ihren Fähigkeiten die Realität verändern. Da die gute Witch nicht mehr im vollen Besitz ihrer Geisteskräfte ist, sehen Professor Xavier, die X-Men und andere Marvel-Helden in ihre eine Gefahr, die beseitigt werden muss. Doch bevor das Team Scarlet „Wanda“ Witch töten kann, verändert sie die Realität. Nun zu Band 2: Wolverine ist der einzige, der den vollen Durchblick hat. Er kann sich nicht nur seiner bislang verlorengegangene Erinnerung an die Kindheit entsinnen, sondern weiß, was vorgefallen ist: Während alle anderen Superhelden in der neuen Realität gefangen sind und keine Erinnerung an die alte Welt mehr haben, macht sich Wolverine auf, um die alte Ordnung wiederherzustellen.

 

Ließt man die letzte Seite im Heft (betitelt mit „Behind the Scenes“), dann wird klar, dass mit dieser Saga einiges im Marvel-Universum geändert wird. Wolverine kann sich an alles erinnern, was in seiner Jugend geschehen ist (daran anknüpfend startet bald die Serie „Wolverine: Origins“) und der Bogenschütze Hawkeye ist – nachdem Wanda ihn in der realen Welt getötet hatte – wieder zurückgekehrt. Die „HOM-Realität“, wie sie von Marvel genannt wird, scheint in Zukunft noch mit mehr Stories versorgen zu wollen.

 

Mein Fazit zum zweiten Band: Wie gesagt, ich kann es nicht erklären. Der erste Band von „House of M“ hat mir nicht so gut gefallen, aber der zweite tut es umso mehr. Die Sache beginnt, spannend zu werden und ich erwarte sehnlichst den dritten Comic dieser Saga von Brian Michael Bendis (zuständig für die Story) und Olivier Coipel (der Zeichner des Spektakels). Die Story erreicht mehr und mehr epische Ausmaße in einer von Mutanten beherrschten Welt, alte Helden kehren nach langem Aus zurück und an Action mangelt es der Geschichte am allerwenigsten – also, was will man mehr? Kaufen! Hinsetzen! Und sich vom Superheldenfieber anstecken lassen!

 

Eure Meinung:


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House of M 2

Reihe: House of M

2/2006 Prestige

Marvel

S. 52

Autoren/Zeichner: B. Bendis, O. Coipel

Erhältlich bei Panini Comics


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Erstellt: 28.05.2006, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:40