Hunde und Katzen (Nintendo DS)
 
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Hunde und Katzen (Nintendo DS)

Rezension von Julia Krause

 

Viele Kinder wünschen sich Haustiere, können jedoch keines bekommen, weil sie allergisch sind oder schlichtweg der Platz fehlt. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, sich wenigstens mit Simulationen um ein Tier zu kümmern, auch wenn man das nicht mit einem realen Freund vergleichen kann. „Best Friends- Hunde und Katzen“ gehört zu dieser Art von Spielen.

 

Handlung

 

Der Spieler, der wählen kann, ob er männlich oder weiblich ist, möchte ein Haustier haben. Er kann entweder einen Hund oder eine Katze aufnehmen. Wählbar sind dabei verschiedene Rassen , für die Hunde: Golden Retriever, Husky, Schäferhund, Dalmatiner, und für die Katzen: Hauskatze, Siamkatze, British Blue oder Maine Coon. Nachdem man sich entschieden hat, muss man sich mit seinem Tier vertraut machen, es also füttern, waschen, das Haus putzen, das Tier streicheln und überprüfen, wie es ihm geht. Sobald sich das Tier an seinen neuen Besitzer gewöhnt hat, darf es das Haus verlassen. Nun ist es wichtig, dass es erste Befehle lernt, wie Platz, Sitz oder dergleichen. Das wird auf einem kleinen Übungsplatz trainiert, der sich direkt neben dem heimatlichen Haus befindet. Später kann man hier auch mit seinem Tier spielen, beispielsweise kann man gemeinsam Seilziehen, Fangen spielen oder ein weiterführendes Training beginnen, wie beispielsweise über Tonnen zu springen. Erst wenn das Tier seinem Besitzer soweit gehorcht, ist es möglich, mit diesem spazieren zu gehen. Nun ist es soweit, man kann an Wettbewerben teilnehmen, die einmal die Woche stattfinden oder man geht einkaufen, sodass der Ernährungsplan für das Tier erweitert werden kann, oder neue Accessoires gekauft werden können. Wie in allen Spielen dieser Art kann man kleine Mini-Spiele freischalten, die einem einen besonderen Bonus einbringen.

 

Einige Tätigkeiten kann man nur mit Hunden oder Katzen machen, daher bietet es sich an beide einmal auszuprobieren.

 

Technik

 

An der Graphik sieht man sofort, dass dieses Spiel an eine jüngere Spielgruppe gerichtet ist, als beispielsweise Catz oder Dogz, die ebenfalls vom gleichen Label herausgebracht worden sind. Man findet wenig Texte, die man lesen muss, meistens erklären sich die Situationen selbst oder die begleitenden Bilder tun das, sodass man nur reagieren muss. Ansonsten sind die Bilder leider nicht sehr gelungen. Man erwartet mehr, wenn man sich die Hülle ansieht. Sich selbst sieht man nur aus der Vogelperspektive, wenn man draußen ist und die Nahaufnahmen sind immer wieder sehr verpixelt. Es gibt einige süße Szenen, beispielsweise wenn man sein Tier streichelt und es sich räkelt oder einem die Stelle entgegenstreckt, die es vorzugsweise gekrault haben möchte. Die Aktionen werden mit dem Touchpen ausgeführt. Dazu gehören die Befehle, das Streicheln, das Bedienen diverser Gegenstände, das auswählen des Futters oder das Laufen. Zu Beginn ist es schwierig, die Befehle mit dem Touchpen zu malen, da zu jedem Befehl ein Zeichen gehört, das man auf den Bildschirm malen muss, doch mit der Zeit hat man den Kniff heraus.

Musik gibt es, allerdings nur ein und denselben Sound, der das gesamte Spiel durchläuft und mit der Zeit leider langweilig wird, ja sogar beginnt zu nerven. Hier wäre etwas mehr Abwechslung nicht schlecht gewesen.

 

Spielspaß

 

Die Aufgaben rund um das Tier herum, die man erledigen muss, rauben sehr viel Zeit und machen die einzelnen Tage sehr kurz. Zwar hat man hier dazugelernt und diese Tätigkeiten nicht mehr schwierig gestaltet oder zu aufwendig gemacht, aber sie stehlen einem zum Teil doch den letzten Nerv. Vor allem ist es immer dasselbe und das wird mit der Zeit langweilig. Wenn man einen Wettbewerb nicht gewonnen hat, kann man erst in einer Woche wieder an einem weiteren teilnehmen, währenddessen hat man nichts mehr zu tun. Schön gemacht ist auch, dass jedes Tier einen anderen Charakter und verschiedene Eigenschaften hat und man damit anders auf die Umwelt wirkt und auch selbst auf das Tier eingehen muss.

 

Kleinen Kindern wird das vermutlich genügen, durch den wenigen Text und den großen Bildern, ist es für die junge Altersgruppe geeignet und die lassen sich dadurch sicherlich eine Zeit lang beschäftigen. Das einzige, was dem Tier passieren kann ist, dass es krank wird, wenn man beispielsweise das Haus nicht putzt. Damit ist das Spiel gewaltfrei. Die Mini-Spiele bringen etwas Abwechslung in den langweilig werdenden Alltagstrott und machen großen Spaß. Diese sind wirklich gelungen.

 

Fazit

 

Alles in allem liegt hier ein Spiel für Kinder ab drei Jahren vor, die sicherlich ihren Spaß damit haben werden. Ältere werden sich jedoch schnell langweilen, da die Bedienung sehr simpel und die Graphik eher mittelmäßig ist.

 

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024071321462770d0be41
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Hunde und Katzen (Nintendo DS)

von Software Pyramide

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: ohne Altersbeschränkungen

ASIN: B0017589NW

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 


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Erstellt: 29.07.2008, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 7023