Lydia Frost und Jackson Payne besuchen eine Bar, die einen gewissen Ruf hat. Als sie plötzlich einen Schrei hören, sind sie natürlich sofort alarmiert. Wie sich herausstellt, hat die Bedienung einen Gast, der seit längerem ein Zimmer über der Bar bewohnt, tot aufgefunden. Natürlich sehen sich die beiden Detektive die Sache näher an. Dabei fällt ihnen sofort ein Bittermandel-Geruch im Zimmer auf.
Hier ist er also: der letzte Band der Steampunk-Fantasy-Reihe Frost & Payne. Der letzte Band? Und genau hier fangen die Fragen an. In meinen Rezensionen zu den vergangenen beiden Bänden (Das neue Land und Der Tote im Sumpf) hatte ich bereits erwähnt, dass es mir ein Rätsel war, wie Luzia Pfyl alle Handlungsfäden in den nur 3 Bänden der 2. Staffel abschließen will. Dieser Band bietet nun die frustrierende Antwort: Die Geschichte ist überhaupt nicht abgeschlossen! Es ist ein ganz normaler Band, der den Leser auf den nächsten warten lässt. Nur ist dieser 16. Band nie erschienen. Der vorliegende Band erschien 2021, diese Hörbuch-Fassung 2022. Danach passierte einfach nichts mehr in dieser Reihe und auch nichts anderes von Luzia Pfyl. Auch ihre andere Reihe Das Ministerium der Welten endete nach nur 3 Bänden abrupt. Beim Nachforschen nach den Gründen musste ich feststellen, dass die ehemalige Homepage der Autorin von einer neuen Besitzerin übernommen wurde, die ihr Geld allerdings auf ganz andere Art und Weise verdient. Das Original ist nur noch auf archive.org zu finden. Auch den Facebook-Auftritt gibt es nicht mehr. Das wieso-weshalb-warum konnte ich noch nicht ergründen.
Ansonsten ist diese 15. wieder eine typische und erneut gelungene Folge dieser Reihe, die den Leser mit der Erwartung auf den folgenden Band zurücklässt. Nur dass dieser wahrscheinlich nie kommen wird.