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Im Bann des Vampirjägers von Rob Stevens

Reihe: Perdido Band 2

 

Rezension von Heike Rau

 

Rezension:

Der Fremde, der Hugo zu Hilfe kommt, als ein skrupelloser Händler ihn um seine Äpfel bringen will, kommt noch am selben Abend in die Pfefferkorngasse in Plymouth. Otis Phem, überbringt Onkel Walter Neuigkeiten von dessen Freund Marcello. Der wird nämlich vermisst. Ursache des ganzen Übels soll der teuflische Graf Mephisto sein, den Onkel Walter bisher ja eher für eine Sagengestalt gehalten hatte. Mephisto, dem viele ungeklärte Todesfälle zugeschrieben werden, führt eine Schreckensherrschaft über Dämonien. Marcello, dessen Familie verschwunden ist, hat nach dem Schloss des Grafen gesucht und ist nicht zurückgekehrt. Er muss das Schloss aber entdeckt haben. In seinem verloren gegangenen Tornister, fanden reisende Kaufleute eine verschlüsselte Landkarte, die an Onkel Walter adressiert ist. Otis hat diese gekauft, fürchtet aber, dass Kopien davon erstellt worden sind.

Otis bittet den erfahrenen Kartenleser Walter mit ihm zu kommen und ihn zu führen. Er fürchtet, die Kaufleute könnten sich auch auf den Weg machen, schließlich gib es in Mephistos Schloss etwas Wertvolles zu holen, glaubt man den Legenden.

 

Onkel Walter ist hin und her gerissen. Er möchte Marcello helfen, aber Hugo nicht allein zurücklassen, auch wenn dieser einen Begleiter, den sprechenden Mäuserich Herkules, hat. Doch bevor man zu einer Lösung des Problems kommt, ist Walter plötzlich verschwunden. Er hat aber einige Hinweise hinterlassen, die Hugo Aufschluss darüber geben, was passiert sein könnte. Auch eine Kopie der Karte findet der Junge. Damit ist das Ziel klar. Hugo und Herkules heuern auf der „Eisenfaust“ an. Sie müssen nach Dämonien, um Onkel Walter zu helfen.

 

Nach Perdido: Das Amulett des Kartenmachers erlebt Hugo nun ein neues Abenteuer. Wieder muss er seinen Onkel retten, der diesmal in die Hände eines mächtigen Vampirs geraten zu sein scheint. Weil über Vampire ja im Grunde schon alles geschrieben wurde und damit niemand mehr zu beeindrucken ist, hat der Autor eine neue Gattung Vampir erfunden, den Vampanter. Man darf sich also wieder auf eine herrlich schräge Handlung freuen. Und da müssen natürlich auch die Charakter mithalten. Hugo uns sein Mäuserich bleiben nicht lange allein. Sie bekommen eigenwillige Helfer zur Seite gestellt, die beide aber auch unbedingt brauchen. Gegen einen Vampanter zu kämpfen, ist kein Spaß!

 

Fazit:

Die Geschichte ist spannend und witzig zugleich, aber manchmal auch ganz furchtbar schrecklich. Wo Vampire sind und wo gekämpft wird, fließt Blut. Es passiert so Absonderliches, dass sich jedem Leser die Nackenhaare sträuben werden. Zum Glück ist das Ganze mit viel Situationskomik hinterlegt, sonst könnte man, in Erwartung von nächtlichen Albträumen, gar nicht mehr weiterlesen.

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Buch:

Im Bann des Vampirjägers

Reihe: Perdido Band 2

Original: The Mapmaker's Monsters - Vampanther Attack!

Autor: Rob Stevens

Übersetzer: Katharina Orgaß und Gerald Jung

gebunden , 288 Seiten

Boje Verlag, Februar 2010

 

ISBN-10: 3414821621

ISBN-13: 978-3414821621

 

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 23.03.2010, zuletzt aktualisiert: 16.04.2020 12:15