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Imperium Romanum (PC)

Rezension von Stefan Glaubitz

 

Das im alten Rom spielende Strategiespiel hat den Aufbau einer gut funktionierenden, römischen Siedlung zum Ziel. Als Gouverneur einer römischen Provinz entscheidet der Spieler über das Schicksal seiner Stadt. Die Fortsetzung des Millionenbestsellers „DIE RÖMER“ zeichnet sich nicht nur durch eine stark verbesserte graphische Engine aus, auch der Spielspaß kommt in der Fortsetzung nicht zu kurz.

 

Handlung

 

„Imperium Romanum“ entführt den Spieler in die Antike Welt des alten Rom. Wie bereits beim Vorgänger „Die Römer“ müssen auch hier wieder prachtvolle Städte errichtet werden. Dabei gilt es vor allem die Bedürfnisse der Bevölkerung zu beachten, denn nichts ist schlimmer als Aufstände. Außerdem arbeiten zufriedene Bürger auch besser. Weiterhin gilt es natürlich auch seine Städte gegen plündernde Barbaren zu verteidigen, mit anderen Worten: man hat eine ganze Menge zu tun! Neben der sehr interessanten Kampagne kann man noch einzelne Szenarien oder den ROM-Modus spielen.

 

Besonders gut gelungen ist dabei das System der Aufgabenkarten. Bis zu drei Stück kann man gleichzeitig im Missionsbildschirm aktivieren. Kommt man also bei einer Mission nicht weiter, kann man erst einmal versuchen andere Missionen zu lösen. Meistens kann man dann mit den Belohnungen der anderen Missionen die Aufgaben vervollständigen, die vorher schwer zu lösen gewesen sind.

 

Technik

 

Zweite Teile eines erfolgreichen Spiels müssen sich immer an ihrem Vorgänger messen lassen und so kommt man auch nicht darum herum, „Imperium Romanum“ mit „Die Römer“ zu vergleichen. Dabei ist das Spielprinzip im Vergleich zum Vorgänger das gleiche geblieben. Immer noch geht es darum eine möglichst gut funktionierende und auch noch gut aussehende Stadt zu entwickeln. Seuchen, Barbaren und natürlich die immer größeren Bedürfnisse der Bevölkerung machen es dem Stadthalter nicht wirklich leichter. Auch das Kampfsystem ist verfeinert worden, somit können auch Spieler, denen das einfache Aufbauen einer Stadt zu wenig ist ebenfalls besser auf ihre Kosten kommen.

 

Im Bereich Grafik hat sich viel im Vergleich zu „Die Römer“ getan. Konnte diese beim Vorgänger schon begeistern, so ist sie bei „Imperium Romanum“ noch einmal verbessert worden. Gebäude aus dem ersten Teil haben das gleiche Aussehen, die Grafik ist aber für sich viel feiner und prachtvoller geworden, ohne dabei zu bunt zu erscheinen. Es macht wirklich Spaß dicht an einzelne Häuser oder Straßenzüge heran zu zoomen und einen virtuellen Spaziergang durch die eigene Stadt zu machen.

 

Auch der Sound von „Imperium Romanum“ kann gut gefallen. Die Musik untermalt das Spielgeschehen und ist dabei weder langweilig noch aufdringlich. Bedenkt man, dass die Mindestanforderungen für „Imperium Romanum“ nicht wirklich hoch sind kann man von der technischen Komponente rundum begeistert sein.

 

Spielspaß

 

„Imperium Romanum“ kann den Spieler wirklich an den PC fesseln, denn hier ist nicht einfaches Häuserbauen gefragt. Will einem die „perfekte Stadt“ gelingen, so muss man bereits sehr früh beginnen vorausschauend zu bauen. Schließlich wollen die Bürger ja auch versorgt werden und jeder Einwohner sollte Zugang zu mindestens einem Tempel oder Schrein haben. Möchte man dann auch noch etwas für die Optik der Stadt tun, so sollte man Flächen für Parks und Monumente freihalten, ein wenig Muße tut dem reichsten Römer gut.

Auch die Überarbeitung der Kriegsführung hat sich bezahlt gemacht. Mit den „Equites“ haben die Römer nun eine Kavallerie, die sie aufstellen können um den Barbaren das Fürchten zu lehren. Auch die Einführung von Denaren und Siedlern als neue „Rohstoffe“ hat sich sehr bezahlt gemacht. Hat man genug Geld, aber nicht die passenden Baumaterialien, beschleunigt man den Bau von Gebäuden indem man mehr Denare ausgibt. Fehlt es an Siedlern, so muss man zusehen, dass man eine Schule baut. Hier wird dann nicht nur etwas für die Bildung der Bürger getan, sondern man erzieht sich die Kinder der Stadt zu neuen Siedlern.

 

Unter dem Strich wartet „Imperium Romanum“ mit vielen Neuerungen auf, von denen nur einige offensichtlich sind. Dem „Die Römer“ erfahrenen Spieler fallen immer wieder kleine Details auf, die neu sind oder verbessert wurden. Dies hat zur Folge, dass sich das Spiel sehr komfortabel und recht einfach spielen lässt, trotz der Komplexität, die „Imperium Romanum“ aufweist.

 

Fazit

 

Freunde der klassischen Echtzeitstrategie kommen bei „Imperium Romanum“ nur bedingt auf ihre Kosten, dazu ist das Spiel nicht kriegerisch genug. Die Kriegsführung macht nur einen gewissen Teil des Spiels aus. Freunde von Aufbauspielen wie „Siedler“ sollten dafür aber eine ganze Menge Spaß haben. Wer also komplexere Wirtschaftsspiele mag, der ist bei „Imperium Romanum“ goldrichtig!

 

 

 

Eure Meinung:


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Imperium Romanum(PC)

von Kalypso

USK-Einstufung: Freigegeben ab 6 Jahren gem. 14 JuSchG

Spiel und Handbuch auf Deutsch

erschienen im Februar 2008

ASIN: B0012E4S2Y

Erhältlich bei: Amazon

 

Minimale Systemvoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows 98 / 2000 / ME / XP / Vista

Prozessor: PIV 1,7 GHz CPU

Speicher: 512MB RAM

benötigter Platz auf der Festplatte: 1GB

Grafikkarte: DirectX 9.0c-kompatible Grafikkarte

DirectSound-kompatible Soundkarte

Eingabegeräte: Tastatur, Maus

Laufwerk: DVD-ROM

 


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Erstellt: 28.02.2008, zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 10:50