Die 14-jährige Irida lebt mit ihrer Familie in kleinen Hohenburg. Irgendwie hat sie immer das Gefühl, nicht wirklich in ihre Familie zu passen. Mit ihrem ›verrückten‹ Onkel versteht sie sich jedoch gut. Zusammen mit anderen Außenseitern gehört sie zu ›den Furchtlosen‹, die fest zusammenhalten. Als Raubgräber spurlos verschwinden und auch in der Schlossberghöhle ein Besucher verloren geht, forschen die Freunde nach – und kommen überraschenden Geheimnissen auf die Spur.
Markus Heitz schickt die Protagonistin seiner Jugend-Urban-Fantasy-Reihe in ein mysteriöses Abenteuer, das gleich im 1. Band eine vollkommen unerwartete – und im Genre auch unübliche – Wendung nimmt. Welcher Natur sie ist, will ich hier nicht vorwegnehmen, da es doch zu viel verraten würde, was zunächst wohl definitiv nicht vorhersehbar ist.
Obwohl Irida die eindeutige Protagonistin ist, gibt es mehrere Handlungsstränge, die anderen Personen(gruppen) folgen. Bei einem davon ergibt sich bis zum Ende dieses Bandes kein direkter Zusammenhang zur Haupthandlung um Irida und das große Geheimnis. Hier bleibt noch einiges offen, was beim 1. Band eines Mehrteilers natürlich nicht allzu verwunderlich ist. Gerade mit diesen überraschenden Entwicklungen und offenen Fragen kann das Buch überzeugen und auf die Fortsetzungen Lust machen.
Wie bereits erwähnt, wechselt der Autor zwischen mehreren Handlungssträngen, die in der Hörbuch-Umsetzung von unterschiedlichen Sprechern wiedergegeben werden.