Jenga World Tour (Nintendo DS)
 
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Jenga World Tour (Nintendo DS)

Rezension von Zeenat Rauf

 

Jenga ist ein unberechenbares, schnelles Geschicklichkeitsspiel, das Spannung und Risiko vereint und steigende Vorfreude auf eine "wackelige" Spitze treibt. Ein bekanntes Spiel für Familie und Freunde!

 

 

Handlung

 

Ganz am Anfang darf der Spieler sich eine Figur aussuchen, die von einem Papagei bis hin zu Haien reicht- einige davon müssen zuerst freigeschaltet werden.

 

Wählt man danach den Spielmodus Welt- Tour, tritt man eine Reise durch Raum und Zeit an, die von antiken Schlössern bis hin zu einem Vulkan reicht. Um weiterzukommen, muss man immer wieder gegen einen Widersacher bestehen.

 

Dabei gilt es allerdings einige Punkte zu beachten, beispielsweise gibt es drei verschiedene Arten von Blöcken: rote, gelbe und grüne. Die Farben zeigen an, wie sicher es ist den Klotz, den man angetippt hat, herauszuziehen. Also steht rot für gefährlich, gelb für unsicher und grün für relativ sicher.

Um den Jengaturm von allen Seiten ins Auge fassen zu können, kann man die Kamera drehen und ihn so umrunden. So weiß man dann auch, ob nicht sogar beim Herausziehen eines grünen Klotzes Einsturzgefahr besteht.

Als kleine Sicherheit hat man im Spiel drei Mal die Möglichkeit einen Klotz „anzupinnen“. Das heißt dann, dass der angepinnte Klotz an seinen Platz gehalten wird und nicht mit herausgezogen wird.

Pro Klotz, der aus dem Turm gezogen wird, gibt es immer 20 Punkte; schade dabei ist, dass diese nicht gespiechert werden, sodass man nicht die Möglichkeit hat sich selbst zu übertreffen.

 

Bei dem Modus Schnelles Spiel können ein oder mehrere Spielerer sich mit bis zu vier Gegnern messen und man hat die Möglichkeit Level, Klotzart und Event selbst zu wählen. Der Sinn dieses Modus ist allerdings ein wenig verschleiert, wobei das Handbuch auch nicht gerade Hilfe bietet.

Symbole, die in dem Modus vorkommen, werden nicht erklärt, sodass beim Spielen anstelle von Spaß eher drei große Fragezeichen auftauchen.

 

Bei dem Modus Spielhalle ist der Sinn wiederum etwas klarer. Das Ziel ist es, so weit wie möglich zu kommen. Im ersten Level müssen drei Klötze aus dem Turm gezogen und dann gan oben, auf die Spitze platziert werden. Im zweiten sind es dann sechs, und so weiter. Der Fortschritt wird hierbei nicht gespeichert, was heißt das man immer wieder von neuem beginnen muss und da kann einem der Spaß daran sehr schnell vergehen.

 

Technik

 

Die Grafik ist bei Jenga eher als schlecht zu bezeichnen, der Turm ist ziemlich unscharf und die einzelnen Klötze werden erst nach einem starken Zoom erkennbar. Ziemlich schlecht ist auch der manchmal flackernde Bildschirm. Sobald ein Level geschafft ist, taucht eine Meldung mit dem Text : Herzlichen Glückwunsch! auf, doch davor sieht man noch kurzzeitig einen anderen Bildschirm, nämlich den, der vor beginn eines Levels (Welt-Tour Modus)erscheint. Das heißt im Klartext, dass der Bildschirm beim Beenden jeden Levels kurz hin und her flackert.

 

Die Musik ist eigentlich ganz okay, im Welt-Tour Modus, wenn man sich beispielsweise in einem Urwald befindet, sind auch die entsprechenden Geräusche und noch dazu eine Hintergrundmusik zu hören. Allerdings können die Geräusche auch stören, beim Vulkan-Level war ein ständiges und ziemlich nerviges Rauschen zu hören, bei dem man die Musik lieber ausgemacht hat.

 

Jenga ist unter dem Strich eine ziemliche Enttäuschung und vertritt den Klassiker eher schlecht als recht. Die Qualität ist eher mangelhaft, das Handbuch nicht wirklich sehr nützlich und für den Preis gibt es Spiele, die in Qualität und Spielspaß Jenga um Längen schlagen.

 

Angefangen bei der Welt-Tour, die so einfach durchzuspielen war, dass man sich am Ende eher gewundert als gefreut hat. Die Schwierigkeit der einzelnen Levels nahm noch nicht einmal zu, lediglich die Gegner und die Orte änderten sich. Selbst der letzte Widersacher war in zwei Zügen geschlagen- ohne das der Spieler dafür besondere Techniken oder Erfahrung anwenden musste.

Das Spiel glänzt nicht wirklich durch irgendwelche Besonderheiten, ist weder komplex und mehr als einmal möchte man das Spiel bestimmt nicht in die Hand nehmen.

 

Fazit:

 

DS-Jenga ist kein Vergleich zum richtigen Brettspiel, welches auf jeden Fall mehr Spaß und Aufregeung bietet. Für den Preis von circa dreißig Euro möchte, denke ich,niemand ein Spiel, dass sogar unter einer halben Stunde durchgespielt werden kann.

 

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024071300550936921b7d
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Jenga World Tour (Nintendo DS)

von Atari

System: Nintendo DS

USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14 JuSchG

ASIN: B000X5HWEE

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 


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Erstellt: 24.05.2008, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 6559