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Jurassic World

Ein neuer Themenpark wurde über den Resten des originalen Jurassic Parks gebaut. Alles geht gut, bis die neueste Attraktion des Parks, eine genetisch veränderte Riesenechse, entkommt und auf die Jagd geht.

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Eure Meinung:

Armin, 21.07.2016, 15:41:
Als 1993 „Jurassic Park“ in die Kinos kam, durfte mächtig gestaunt werden. Der Film von Steven Spielberg nach dem Roman „Dino Park“ von Michael Crichton setzte vor allem in Sachen Spezialeffekte und Computertechnologie neue Maßstäbe. Derart lebendig und realistisch hatte man die längst ausgestorbenen Dinosaurier nie zuvor auf der Leinwand gesehen. Nach zwei Fortsetzungen (1997 und 2001) und einer längeren Pause wird die Reihe jetzt mit „Jurassic World“ wiederbelebt. Natürlich unter ungleich schwereren Voraussetzungen. Was vor mehr als zwanzig Jahren für fasziniertes Staunen sorgte, ist heute längst Standard. Also muss Regisseur Colin Trevorrow dem Publikum eigentlich ein bisschen mehr bieten, als einfach „nur“ Dinosaurier.

Aus dem bekannten „Jurassic Park“ auf der Pazifikinsel nahe Costa Rica ist inzwischen die „Jurassic World“ geworden, Symbol dafür, dass nun alles größer, schneller, spektakulärer als früher sein soll. Die Besucher, so die Sicht der Geschäftsleitung des gigantischen Freizeitparks, verlangen nicht mehr nach „normalen“ Dinosauriern, sondern nach Neuzüchtungen, die gerne auch ein bisschen gefährlicher als die Originale daherkommen dürfen. Gerade hat man aus Erbmaterial des Tyrannosaurus Rex und einigen anderen Zutaten ein Tier namens „Indominus Rex“ gezüchtet. Das erste Exemplar soll die neue Attraktion des Parks werden – stattdessen wird es, der Zuschauer ahnt es rasch, natürlich für alle auf der Insel zur Bedrohung.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Teenager Gray (Ty Simpkins) und Zach (Nick Robinson), die ihre Tante Claire (Bryce Dallas Howard) besuchen, die „Jurassic World“ leitet. Allerdings hat diese viel zu tun, sodass die beiden gerade allein im Park unterwegs sind, als das Chaos ausbricht. Auf Anweisung von Park-Chef Simon Masrani (Irrfan Khan) soll Dino-Trainer Owen Grady (Chris Pratt) helfen, den entflohenen Riesensaurier wieder einzufangen. Derweil plant Vic Hoskins (Vincent D’Onofrio), die von Grady trainierten Velociraptoren für militärische Zwecke einzusetzen.

„Jurassic World“ bietet, was man erwarten durfte: immer wieder eindrucksvolle Bilder, für die sich auch die 3D-Optik lohnt, dazu jede Menge Action. Handlungstechnisch wird dagegen eher das Übliche ohne größere Überraschungen serviert. Für eine leichte Enttäuschung sorgt die Besetzung: Mit Sam Neill, Jeff Goldblum und Co. kann aus der aktuellen Riege leider kein einziger Darsteller mithalten, auch nicht Chris Pratt, dem der leicht grimmige Cassandra-Rufer weit weniger gut als der Weltraum-Filou aus „Guardians of the Galaxy“ zu Gesicht steht. Unterm Strich ist „Jurassic World“ die passende Popcorn-Unterhaltung für die Sommerzeit, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

(6 Sternchen)
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Jurassic World

Jahr: 2015

Regie: Colin Trevorrow

SF-Film

 

Erhältlich bei: Amazon

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Jurassic World


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Erstellt: 21.07.2016, zuletzt aktualisiert: 28.11.2017 19:30