Kill for me (Autor: Steve Cavanagh)
 
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Kill for me von Steve Cavanagh

Sie tötet deinen schlimmsten Feind. Wenn du ihren tötest …

 

Rezension von Christel Scheja

 

Normalerweise widmet sich der irische Autor Steve Cavanagh seiner Reihe um den amerikanischen Anwalt Eddie Flynn, der sich immer wieder in verzwickte Fälle verwickeln lässt. Aber dann und wann verfasst er auch Romane für sich allein stehen können, so wie der hier vorliegende Kill for me.

 

Amanda und Wendy können einfach nicht loslassen. Jede hat einen geliebten Menschen, ein Kind, eine Tochter durch die grausame Tat von Männer verloren, die bisher davon gekommen sind. Deshalb versuchen sie diese Trauer in einer entsprechenden Selbsthilfegruppe zu verarbeiten.

Die beiden freunden sich an, weil sie einander bestens verstehen. Und so klingt der Vorschlag, den Wendy eines Tages macht, mehr als verlockend. »Töte für mich und ich töte für dich«. Amanda geht auf die Idee ein, doch es läuft alles völlig schief. Was ist passiert? Hat jemand ein falsches Spiel getrieben?

 

Die Idee ist sicherlich nicht neu und seit dem Hitchcock-Film Der Fremde im Zug ein immer wieder gerne genutztes Thema in Krimis und Thrillern. Denn wie man sich denken kann, wird das Übereinkommen eigentlich nie so erfüllt, wie einer der Betroffenen erwartet, da einer ziemlich falsch spielt. Dazu kommen noch einige Nebenhandlungen, in denen Figuren genau so hadern, aber andere Wege gehen.

 

Der Autor spielt wie immer mit den Emotionen der Leser. Wer fühlt nicht mit den Eltern, die mitansehen müssen wie die Person, die ihr Leben und ihre Familie zerstört hat, vor dem Gesetz davon kommt, weil man ihm nicht genug nachweisen kann. Wer möchte nicht mit den Betroffenen Selbstjustiz üben, wenn die Täter nicht einmal Reue zeigen oder sogar einfach weiter machen?

Steve Cavanaugh vermischt dies alles zu einer actionreichen Melange, denn natürlich trifft es auch Unschuldige, da die menschliche Erinnerung auch übel täuschen kann. Und letztendlich scheint auch noch mehr dahinter zu stecken, denn die verschiedenen Handlungsebenen hängen alle irgendwie zusammen, auch wenn die Figuren selbst nicht unbedingt aufeinander treffen.

 

Das ganze wird flott und kurzweilig in Szene gesetzt, geht dabei aber nicht sonderlich in die Tiefe. Trotz der vielen Klischees gibt es natürlich auch immer wieder interessante Überraschungen, die die Spannung hoch halten und nicht zuletzt sind die Figuren gut genug ausgearbeitet, um mit ihnen fühlen zu können.

Fazit

»Kill for me« ist daher ein routiniert verfasster Thriller, der gut zu unterhalten weiß, wenngleich er auch am Ende nicht unbedingt viel Eindruck hinterlässt. Das ganze ist leichte Lektüre für Fans von Psychothrillern, die etwas Kurzweiliges für zwischendurch brauchen.

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Buch:

Kill for me

Sie tötet deinen schlimmsten Feind. Wenn du ihren tötest …

Original: Kill for me, kill for you, 2023

Autor: Steve Cavanagh

Übersetzung: Jörg Inversen und Peter Beyer

Taschenbuch, 512 Seiten

Goldmann Verlag, 18. Februar 2026

 

ISBN-10: 3442494036

ISBN-13: 978-3442494033

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0DG1D89LR

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 09.03.2026, zuletzt aktualisiert: 13.04.2026 17:32, 25912