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Kind der Götter von Jennifer Fallon

Reihe: Dämonenkind Bd. 2

Rezension von Katrin Kress

 

Brakandaran verlangte es eine regelrechte Willensanstrengung ab, den abschließenden Schritt über die Schwelle des Sanktuariums zu tun.

 

R'shiel erholt sich in der Zuflucht der Harshini, sie will dort bleiben. Nichts scheint sie zurück in die Welt der Menschen ziehen zu können. Da erinnert Brakandaran sie an ihre Bestimmung, den Gott Xaphista zu bezwingen. R'shiel schafft es den Bann zu lösen, und reist zu Tarjanian, dessen Hüter-Heer sich einem neuen Krieg gegenübersieht. Die Karier haben durch die Heirat ihres Kronprinzen Cratyn mit der Prinzessin Adrina ein weiteres Bündniss geschmiedet. Die in den Künsten der Intrige wie der Liebe erfahrene Prinzessin weiß dem Leben am sittengestrengen karischen Hof nur wenig abzugewinnen. Schon bald macht sie sich mächtige Feinde, schließlich ist sie gezwungen zu fliehen - und gerät in die Hände des Kriegsherrn Wulfskling. Nun liegt Spannung über dem Lager, denn Wulfskling weiß um die Machenschaften der Prinzessin und fürchtet einen Hinterhalt. Derweil begibt sich R'shiel nach Medalon zur Zitadelle. Sie verfolgt einen verwegenen Plan, der einer Verbündeten die Macht der Schwesternschaft sichern soll. Doch der Gott des Krieges hat eigene Pläne mit ihr...

 

Rezension:

Nach den dramatischen Ereignissen Ende des 1. Bandes „Kind der Magie“ ist R'shiel nun im Sanktuarium angekommen. Die Harshini nehmen sie sehr freundlich auf, und mit den Scharen von Dämonen, die ebenfalls dort leben, schließt R'shiel schnell Freundschaft. Sie lernt, das Band zwischen ihrem Harshini-Blut und den Dämonen zu verstehen und ihre magischen Kräfte zu gebrauchen. Am liebsten würde sie im Sanktuarium bleiben, letztlich jedoch stellt sich heraus, dass sie das auf Dauer nicht tun kann. Sie kehrt zurück zu ihren Freunden ...

 

Die Handlung wird aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet, dies stört aber, nicht wie bei manch anderen Büchern, den Lesefluss in keinster Weise. Eher macht es den ganzen Plot flüssiger. Die Handlung läuft dieses Mal in ein wenig ruhigeren Bahnen, dies tut der Spannung jedoch keinerlei Abbruch. Ganz im Gegenteil sogar.

Jennifer Fallon legt viel Wert darauf ihre Protagonisten Tiefe zu verleihen, und geht stark auf die Beziehungen untereinander ein. So lernen wir die Figuren besser kennen und schließen Sie auch mit unter in unser Herz. Um so schwerer fällt dann auch der Abschied am Ende diesen Bandes. Aber keine Sorge es gibt ja ein baldiges Wiedersehen in "Kind des Schicksals".

Wobei man bei der Fülle der Namen schnell auch einmal Probleme mit der zuordnung bekommen kann. Zum Glück gibt es ein Personenverzeichnis im Anhang, so dass man, wenn man mit einem Namen nichts anzufangen weiß, auch nachschlagen kann. Die Karte der Welt, am Anfang des Buches hilft, während des Lesens leichter den Überblick zu behalten, alle wichtigen Schauplätze sind dort eingezeichnet. Um so schwerer fällt dann auch der Abschied am Ende diesen Bandes. Aber keine Sorge es gibt ja ein baldiges Wiedersehen in "Kind des Schicksals".

 

Fazit:

Der zweite Band hat mehr Biss als der 1. und gefiel mir persönlich besser. Auf das große Finale im nächsten Band darf man mit Recht gespannt sein.

Die Übersetzung wirkt an machen Stellen leider etwas holprig. Leider haben sich auch dieses Mal wieder geraume Schreib- und Satzstellungsfehler eingeschlichen.

Ich bin auf jedenfall auf das Ende dieser Triologie gespannt. Also nichts wie in den Buchhandel.

 

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Kind der Götter

Reihe: Dämonenkind Bd. 2

Autor: Jennifer Fallon

Broschiert: 765 Seiten

Verlag: Heyne (Mai 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3453524306

ISBN-13: 978-3453524309

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 04.06.2008, zuletzt aktualisiert: 02.05.2020 13:26