Mateo ist 15 und hat kaum Freunde, seine Mutter hält ihn für einen Versager und gibt ihn an allem, was nicht gut läuft, die Schuld. Und er ist stark versetzungsgefährdet. Sein Lehrer gibt ihm eine Chance, Punkte gutzumachen. Er soll eine Geschichte schreiben. Mateo will jedoch nicht nur irgendeine Geschichte schreiben, er entschließt sich, ein Fantasy-Buch zu schreiben.
Was Jenny Heinecke hier präsentiert, sind eigentlich 2 Bücher in 1 Band, 2 vollkommen unterschiedliche Bücher, um genau zu sein. Zum einen haben wir es mit einem Problem-Jugend-Roman zu tun. In dieser Rahmenhandlung geht es um einen (höchstens) mittelmäßigen Schüler, der nicht sehr beliebt ist und sogar von seiner eigenen Mutter verachtet wird. Gerade dieser Junge entschließt sich, ein Fantasy-Buch zu schreiben.
Sein Inhalt ist ein an sich unabhängiges 2. Buch. Obwohl die Handlung nur unvollständig wiedergegeben wird, kann es Fantasy-Fans durchaus gefallen. Leider macht diese Fantasy-Handlung jedoch nur (geschätzt) ⅓ des Buches aus, während die Rahmenhandlung ⅔ einnimmt. Deren Handlung ist aber ein Genre, dass ich normalerweise überhaupt nicht lese. Dementsprechend kann mich die Rahmenhandlung auch nicht begeistern, was allerdings hauptsächlich an meinem persönlichen Geschmack liegen könnte. Trotzdem führt dies dazu, dass mich das Buch als Ganzes nicht begeistern konnte, auch wenn ich im Fantasy-Part eindeutig Potenzial sehe.