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Krieger der Dunkelheit von Ally J. Stone

Reihe: Savage Band 4

 

Rezension von Christel Scheja

 

Die Berlinerin Ally J. Stone wurde 1987 geboren und hat früh mit dem Schreiben begonnen, sich aber dann eher auf kürzere Texte verlegt, bis sie 2014 ihren ersten längeren Roman verfassten und veröffentlichte. Mittlerweile betreut sie sogar andere Autoren durch Coaching.

Die Savage-Reihe liegt ihr dabei wohl besonders am Herzen, sodass nun der vierte Band Krieger der Finsternis erschienen ist.

 

Die Vampirin Arina war froh in Bruce den Partner fürs Leben gefunden zu haben, allerdings hat das junge Glück auch eine Blutschuld eingeholt, die seit langem auf der Familie der jungen Russin lag.

Das ist zwar nun Geschichte dank des Einsatzes von Bruce, seinem Bruder Jackson und deren dunklen Begleitern, dafür aber hat sie ihren Geliebten scheinbar verloren. Denn als der Körper wieder aus dem Koma erwacht ist nur noch Shade da, der bisher im Körper des Vampirs geschlafen hatte.

Arina bleibt nichts anderes als um die Seele ihres Mannes zu kämpfen und dafür braucht sie jede Hilfe, die sie kriegen kann, auch die von Beast, der Shade besser als jeder andere kennt.

 

Eines sei gleich vorweg gesagt, es ist zwingend notwendig zumindest den dritten Band der Saga zu kennen, um schnell Eingang in die Geschichte zu finden. Die Autorin bemüht sich zwar redlich, immer wieder wichtige Informationen einzubringen, aber das reicht nicht aus, um den Lesegenuss ungetrübt zu lassen.

Tatsächlich dreht sich in dieser Geschichte alles weniger um das auserwählte Paar, das meistens gar nicht anwesend ist, stattdessen wird die große Hintergrundgeschichte weitererzählt und man erfährt mehr über Beast und Shade, die als Seelen in den Körpern der beiden Vampirbrüder gebunden sind.

Dabei kommen deren unterschiedliche Naturelle gut zum Tragen – ihre Geschichte ist fast schon interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte.

In der Hinsicht bricht die Autorin bewusst mit den Klischees und der Erwartungshaltung ihrer Leser, weil die Geschichte so anders verläuft als gedacht und der Hintergrund nicht nur Staffage ist, sondern ein wichtiger Teil der Saga.

Zu bedauern ist, dass die Rolle von Arina nur so klein ist und damit auch ihr Charakter längst nicht so ausgefeilt wirkt wie die von Bruce, Jackson und Love. Selbst andere Familienmitglieder und die Schattenwesen, die vermutlich später noch mehr Raum bekommen werden, erhalten einiges an Profil.

 

Letztendlich wird mit bekannten Versatzstücken gespielt, die Leser vielleicht schon aus anderen, gleichartigen Romanen wie der Argeneau- oder Black Dagger-Saga kennen, aber es gibt doch deutliche Unterschiede, die der Geschichte ein paar andere Schwerpunkte verleihen – neben den romantischen Momenten natürlich.

 

Fazit:

»Krieger der Dunkelheit« ist anders als der Klappentext versprechen mag, aber eine würdige Fortschreibung der »Savage«-Saga. Wer sich darauf einlassen kann, das gelegentlich auch einmal andere Figuren und Themen in den Mittelpunkt rücken als die angedachten, der wird seinen Spaß haben können.

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Eure Meinung:

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Buch:

Krieger der Dunkelheit

Reihe: Savage Band 4

Autorin: Ally J. Stone

Taschenbuch, 282 Seiten

Selbstverlag, September 2020

Cover: Jaqueline Kropmanns

 

ISBN-13: 979-8691595363

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B08HNBXN5Q

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 08.10.2020, zuletzt aktualisiert: 10.10.2020 16:25