Seit seiner Kindheit wurde Arik in der Kirche des Lichts erzogen. Am Tag seiner Weihe erhält er jedoch 2 Lichtsteine implantiert, je einen schwarzen und weißen. Das sollte nicht geschehen. Das gab es noch nie. Nach seinem Zusammenbruch wird er von Rebellen aufgefunden, die gegen die Kirche des Lichts kämpfen.
T. Ben Talion führt seine Leser im 1. Band seiner Fantasy-Reihe Kraftstein in eine Welt hinein, die einerseits dem im Genre Gewohnten entspricht, andererseits aber nicht gerade leicht zu verstehen ist. Die Zusammenhänge rund um die unterschiedlichen Kraftsteine und die Kirche des Lichts erschließen sich erst langsam, und auch am Ende dieses Auftaktbandes kann ich nicht behaupten, wirklich alles verstanden zu haben. Ich hoffe, dass in den folgenden Bänden noch einige bisher fehlende Erklärungen folgen.
Der Fokus liegt auf dem Protagonisten Arik, der nach seinem Zusammenbruch bei den Rebellen, genannt Schattengänger, erwacht und vorläufig unter einem fast totalen Gedächtnisverlust leidet. Zusammen mit den Lesern ergründet er nach und nach seine Herkunft und die Zusammenhänge des Geschehens. An seiner Person beziehungsweise dem Umgang mit ihm zeigen sich die verschiedenen Charaktere der Schattengänger.
Mein eher schwach ausgeprägtes Namensgedächtnis war nicht gerade hilfreich dabei, mich in der relativ großen Anzahl handelnder Personen zurechtzufinden. Am Ende bleiben sowohl bei den Kraftsteinen an sich, der Kirche des Lichts als auch bei den Schattengängern noch einige Rätsel für die Fortsetzung offen.
Der Autor wechselt zwischen den Blickwinkeln verschiedener Beteiligter hin und her.