Hannah hat sich mit ihrem Ex-Mann versöhnt und kündigt bei der Stranger Times. Keiner ihrer Kollegen versteht das. Zudem besucht sie ein New-Age-Therapie-Zentrum. Dazu kommt, dass Chefredakteur Banecroft noch schräger drauf ist als sonst. Wenn das überhaupt möglich ist. Plötzlich sieht es fast so aus, als müsse Stella den Laden am Laufen halten – was sie selbst nicht glauben kann.
Kann ein Redaktions-Alltag noch chaotischer werden, als es bei der Stranger Times üblich ist? CK McDonnell ist definitiv der Meinung, dass das geht. Mit dem 3. Band seiner chaotisch schrägen Urban-Fantasy-Reihe tritt er den Beweis an, dass gegenüber Band 2 (This Charming Man) noch eine Steigerung möglich ist.
Hannah verlässt die Redaktion und macht eine Seelen-Therapie, der Boss will seine tote Frau wiederfinden, und dann wird auch noch ein Ex-Kolumnist entführt, den es nie gab. Nicht zu vergessen die neue stellvertretende Chefredakteurin, die sogar für die Verhältnisse der Stranger-Times-Redaktion komisch wirkt. Dass es alle genannten mit haarsträubenden Vorkommnissen zu tun bekommen, muss man bei dieser Reihe wohl nicht extra erwähnen. Wenn Stella nachts auf dem Friedhof eine Leiche ausbuddeln muss, wirkt das in dem Durcheinander schon fast wie ein Anflug von Normalität. Mit diesem Band gelingt dem Autor der unwiderlegbare Beweis: Verrückter geht immer! Da kann man sich am Ende trotz Lachmuskelkater nur fragen, was im nächsten Band noch kommen könnte.
An der Erzählweise des Autors mit ständig wechselnden Perspektiven wie auch an der Hörbuchumsetzung verändert sich natürlich nichts.