Mandragora: Whispers of the Witch Tree (PC)
 
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Mandragora: Whispers of the Witch Tree

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Mandragora: Whispers of the Witch Tree ist ein düsteres Fantasy-Action-RPG mit über 40 Stunden Spielzeit, das im Modus »New Game Plus« noch mehr zu bieten hat.

Erstelle deine(n) Inquisitor·in aus einer von sechs einzigartigen Klassen und kämpfe mit Klingen und Magie gegen albtraumhafte Kreaturen. Stelle Hunderte von Waffen und Gegenständen her und erlerne mächtige Talente, um deinen Kampfstil zu definieren.

Gameplay

In »Mandragora: Whispers of the Witch Tree« übernimmst du die Rolle eines Charakters, den du nach deinen Vorstellungen konfigurieren kannst, sowohl optisch als auch in Bezug auf seine oder ihre Startklasse. Man verfügt über einen ziemlich vollständigen Charakter-Editor, in dem man den Körperbau des Helden oder der Heldin konfigurieren und die erste Klasse aus den sechs Angeboten auswählen kann. Wie in Souls üblich, wird diese Wahl die ersten Stunden des Spiels bestimmen, aber mit zunehmender Erfahrung kann der Charakter fein abgestimmt oder sogar auf andere Klassen umgestellt werden.

 

In »Mandragora« muss man zwar auch kleinere, meist wirklich schön gemachte Platformer-Passagen bewältigen, Schlüssel finden oder bereits erwähnte Abkürzungen freischalten. Der klar wichtigste Aspekt besteht allerdings in den Kämpfen. Dabei spielt insbesondere die Ausdauerleiste eine bedeutende Rolle, da ihr eben mit praktisch jeder Aktion daran zehrt. Die Leiste lädt sich zwar relativ schnell wieder auf. Leert ihr sie hingegen komplett, ist wie üblich aber eben kein weiterer Hieb oder eine Ausweichrolle mehr möglich, und ihr seid Attacken kurzzeitig nahezu hilflos ausgeliefert.

 

Auch wenn ihr in »Mandragora« letztlich auf euch gestellt seid, zieht ihr im Laufe des Abenteuers verschiedene Helfer an Land, die sich dann in eurem Basislager am flüsternden Hexenbaum versammeln. Dazu zählen etwa Schmied Ulfar und Schneiderin Shirin, bei denen ihr neue Rüstungsteile, Waffen oder Verbrauchsgüter wie Bandagen zur Heilung oder Wetzsteine herstellen lassen könnt, die dann den Waffenschaden zeitweise boosten. Rein optische Anpassungen der Ausrüstung sind bei der Schneiderin ebenfalls möglich. Runenexperte Rhys ermöglicht wiederum Verzauberungen. Hinzu kommt unter anderem die Goldschmiedin Yrsa, bei der ihr zum Beispiel Ringe erzeugen könnt, die etwa den Schaden von Feuer oder Gift erhöhen. Der zwielichtig erscheinende Gerald gibt beispielsweise Zugriff auf ein Bestiarium und verkauft euch Fertigkeitenbücher für jede Klasse.

 

Alle Gegner·innen verlangen volle Konzentration und präzises Timing. Wenn ihr da nicht auf Zack seid, schickt euch selbst einfache Monster postwendend zurück zum letzten Speicherpunkt. Sobald mehr als zwei, drei Gegner·innen gleichzeitig auf dem Bildschirm sind, wird’s richtig knifflig, dann müsst Ihr wirklich alles geben. Jede Klasse hat einen eigenen passiven Bonus und einen gewaltigen Talentbaum, der stark an das Sphärobrett aus Final Fantasy X erinnert. Anfangs wirkt das alles völlig überfordernt, aber je länger man spielt, desto mehr Spaß macht das System. Jeder Knotenpunkt bringt eine spürbare Verbesserung oder Fähigkeit, keine langweiligen »+1 Stärke«-Zweige. Nach Level 15 könnt ihr sogar in die Talentbäume anderer Klassen einsteigen, aber nur, wenn ihr wisst, was ihr tut.

Fazit

»Mandragora: Whispers of the Witch Tree« ist ein großartiges Spiel. Wenn du dich zu Titeln mit hohem Schwierigkeitsgrad hingezogen fühlst, in denen du viel und gut sterben wirst und du auch ein Fan von Erkundungen bist, die auf Backtracking und dem Freischalten von Fähigkeiten basieren.

 

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PC-Game:

Mandragora: Whispers of the Witch Tree

Entwickler: Primal Game Studio

Publisher: Knights Peak

Veröffentlichung: 17. April 2025

USK: 16

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 25.04.2025, zuletzt aktualisiert: 17.05.2026 13:31, 24503