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Marvel Cinematic Universe – Das Film-Kompendium 2: Die Guten, die Bösen & die Guardians

Rezension von Christel Scheja

 

Genau vor einem Jahr erschien das erste „Film-Kompendium“ zum „Marvel Cinematic Universe“, dass die ersten Filme von „Iron Man 1“ bis „Thor: The Dark Kingdom“ auf ausführliche Weise zusammenfasste. Nun ist auch der zweite Band erschienen, der mit „Captain America: The Return of the first Avenger“ weiter macht und bei „Guardians of the Galaxy 2“ endet. Alle späteren Filme werden dann in einer weiteren Sammlung zu finden sein.


Captain America ist in der Gegenwart angekommen und arbeitet nun für S.H.I.E.L.D.. Allerdings muss er schon bald feststellen, dass Hydra nicht so zerstört ist, wie er dachte und ihn nun auch noch ein weiterer Schatten aus seiner Vergangenheit heimsucht, einer für den er alles geben würde, auch sein Leben. Und genau das bringt ihn später in Konflikt mit den anderen Avengers, die bereit sind, sich nach dem „Sokovia-Zwischenfall“ den Wünschen der Öffentlichkeit zu fügen.

In Ant-Man soll ein Kleinkrimineller in die Fußstapfen eines genialen Wissenschaftlers treten, was er auf seine eigene Art und Weise tut. Und die „Guardians of the Galaxy“ formieren sich aus einer Gruppe von mehr als eigenwilligen Einzelgängern, die aber schon bald eines zusammenschweißt … der Kampf gegen das Böse.

Sind die Avengers dazu da, die physischen Bedrohungen der Erde zu bekämpfen, so haben sich die Meister der mystischen Künste geschworen, die Erde vor denen zu beschützen, die mit anderen Mitteln – Magie arbeiten. Auch wenn er zunächst nur Heilung sucht – Doktor Stephen Strange bekommt schon bald eine Aufgabe, die er niemals übernehmen wollte …


Das sind im Groben die Inhalte der Filme aus den Jahren 2013 bis Anfang 2017, alles was danach kommt, vor allem „Thor: Ragnarök“ „Black Panther“ und „Avengers: Infinity War“ sind noch völlig ausgeklammert und werden vermutlich erst später besprochen werden.

Wie auch schon im ersten Band verzichten die Macher darauf, eine reine Inhaltsangabe der Filme herunter zu rattern. Stattdessen packen sie die Handlung in die Beschreibungen der Figuren, Orte und auch wichtigen Artefakte, die im Verlauf des jeweiligen Streifens aufkommen, seien es nun irgendwelche magischen Dinge oder auch technischen Entwicklungen irdischen oder außerirdischen Ursprungs.

Wie immer spielen fast alle der Filme auf der Erde, so dass von der Umgebung her nicht viel erklärt werden muss, was bei den „Guardians of the Galaxy“ etwas anders ist, denn mit diesen wagt man sich erstmals bewusst von der Erde und ihrer Mythologie fort und erweitert so das Universum um ein paar Elemente, die später wichtig werden dürften. Auch kristallisiert sich immer mehr heraus, was es mit den „Infinity“-Steinen auf sich hat.

Figuren die in früheren Filmen aufgetreten sind, erhalten ein entsprechendes „Update“, so dass man auch das erste Kompendium haben sollte, um die Sammlung voll und ganz genießen zu können. Dafür bleibt mehr Raum für alles neue

Als besonderes Schmankerl gibt es zudem ein paar wissenswerte Anmerkungen und Einblicke inwieweit sie sich an die entsprechenden Comics anlehnen und wann sie dort um ersten Mal aufgetreten sind.

Das Kompendium ist ebenfalls wieder reich bebildert, so dass man auch gleich die entsprechenden Dinge, Figuren und Szenen vor Augen hat. Der Text hat aber immer Vorzug, auch wenn darauf geachtet wird, dass die Illustrationen nicht zu klein werden.

Den meisten Fans wird es sicherlich gefallen, dass sie vieles schnell nachschlagen können und gut erklärt bekommen. Sicherlich gehen die Einblicke nicht über das, was man sich selber aus den Filmen ziehen konnte hinaus, aber das Kompendium ist eine gute Erinnerungshilfe und die Vergleiche mit den Comics mehr als interessant, manchen sie doch deutlich, wo man sich bewusst von der Vorlage gelöst hat und wo man gezielt Elemente übernahm. Und auch wie die Filme miteinander verbunden sind, wird immer wieder angedeutet, zudem bekommen auch die Nebenfiguren genug Raum, um plastischer zu werden, weil man hier die Informationen über sie an einer Stelle nachlesen kann.

Es macht letztendlich sehr viel Spaß in dem Buch zu lesen und nachzuschlagen, dafür kommt es in einem handlichen Format daher, dass nicht zu dünn ist, und auch nicht zu groß.


Auch der zweite Band von „Marvel Cinematic Universe – Das Filmkompendium“ ist ein gelungenes Handbuch für alle Fans, die die Komplexität des Franchise schätzen und jederzeit nachschlagen wollen, was in dem ein oder anderen Film geschah und wie sich wiederkehrende Nebenfiguren in das Bild fügen, die beim Anschauen eher in den Hintergrund geraten.


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Eure Meinung:

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Comic:

Marvel Cinematic Universe – Das Film-Kompendium 2: Die Guten, die Bösen & die Guardians

Autor: Mike O'Sullivan

gebunden, 184 Seiten

Panini-Verlag, Oktober 2018

Übersetzung: Stefan Pannor

 

ISBN-10: 3833236671

ISBN-13: 978-3833236679

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 08.10.2018, zuletzt aktualisiert: 12.07.2019 19:51