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Meeresblitzen von Nicole Peeler

Rezension von Christel Scheja

 

Nicole Peeler arbeitet eigentlich als Universitätsdozentin, findet aber offensichtlich immer noch genug Zeit, paranormale Romanzen zu verfassen. Das hier vorliegende Buch „Meeresblitzen“ ist die lockere Fortsetzung von „Nachtstürme“.

 

Es ist gar nicht so lange her, da war Jane True noch ein ganz normaler Mensch und führte ein eher langweiliges Leben als Angestellte in einem Buchladen, die besonders leidenschaftlich schwimmen ging.

Dann aber fand sie durch Zufall heraus, dass sie zumindest zur Hälfte eine Selkie ist und trudelte von da an von einem Abenteuer ins andere. Sie musste lernen mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen und erfuhr gleichzeitig, dass sie nicht das einzige übernatürliche Wesen dieser Art ist, das unter den Menschen lebt. Einige davon haben sich ihrer angenommen und sind auch zu Freunden geworden.

Mittlerweile ist in ihr neues Leben auch wieder so etwas wie Ruhe eingekehrt. Sie lebt immer noch in ihrem Heimatort und lernt nach und nach ihre besonderen Kräfte zu beherrschen, auch wenn sie immer wieder Rückschläge hat. Denn es ist gar nicht so einfach einen magischen Schutzschild um sich zu errichten oder gar mit der magischen Energie in ihr zu haushalten.

Doch die anderen machen ihr Mut und auch die Fernbeziehung zu dem Vampir Ryu, mit dem sie sich immer noch jedes Wochenende trifft, gibt ihr die Kraft, weiterzumachen und sich nicht zu verkriechen.

Doch dann wird sie bei einem der Besuche in Boston mit in den neusten Fall von Ryu gezogen, der schon eine ganze Weile auf der Suche nach dem unbekannten Mörder ist, der immer wieder einen ganz bestimmten Typus übernatürlicher Wesen umbringt.

Jane versucht ihm dabei zu helfen, gerät aber schon bald selbst ins Visier des unbekannten Täters, weil dieser mehr als nur ein bisschen von ihr fasziniert ist...

 

Auch wenn man „Nachtstürme“ nicht kennt, fällt es doch leicht, sich in die Handlung einzulesen, da die Autorin die wenigen notwendigen Informationen immer wieder in die Geschichte mit einfließen lässt und nicht als bekannt voraus setzt.

Ansonsten ist das Buch ein grundsolider romantischer Thriller, der gekonnt mit den phantastischen Elementen spielt und sie gut dazu nutzt, die Handlung spannend voran zu treiben. Dadurch sind sie nicht nur Staffage, wie man eigentlich erwarten könnte, sondern sorgen auch ein wenig für den Zusammenhalt in der Geschichte.

Allerdings nimmt auch die Beziehung zwischen Jane und Ryu einen größeren Raum ein, denn wie man sich denken kann, ist die Liebe zwischen den beiden doch nicht ganz so fest, wie man durch die sexuellen Aktivitäten vermuten könnte. Wie sich im Verlauf der Geschichten zeigt, genügen bloß kleine Veränderungen durch außen – und sei es nur das Interesse des Mannes, den die beiden eigentlich suchen – um die Gefühle der beiden zueinander zu erschüttern.

Die Handlungsmuster, die die Autorin benutzt sind klassisch, auch wenn sie am Ende noch einmal angenehm überraschen kann und die Geschichte dadurch nicht ganz so vorhersehbar macht.

 

Alles in allem ist „Meeresblitzen“ damit kurzweilige Unterhaltung ohne Anspruch für alle Fans paranormaler Romanzen, die es auch ein wenig actionreicher mögen. Genrefans dagegen werden sich eher langweilen.

 

Eure Meinung:


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Meeresblitzen

Autorin: Nicole Peeler

Broschiert, 447 Seiten

Heyne, erschienen September 2011

Aus dem Englischen von Carolyn Müller

Titelbild von Nele Schütz Design

ISBN-10: 3453528298

ISBN-13: 978-3453528291

Erhältlich bei: Amazon

Kindle-Edition

ASIN: B005Q27M8K

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 07.12.2011, zuletzt aktualisiert: 31.08.2018 17:18