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Metropolys

Rezension von Marcus Krug

 

Das aktuelle Spiel von Ystari verspricht Spielspaß beim Städtebau für 2 bis 4 Spieler – dies bei einer Spielzeit unter 60 Minuten.

 

Spielziel

Diesmal gilt es Prachtbauten zu errichten und dabei die schönsten Stadteile und Stadtgebiete abzudecken. Gebäude an Brücken und Monumenten sind besonders begehrt.

 

Ausstattung

Das Spielmaterial ist Ystari-typisch hochwertig – die Gestaltung polarisierend. Das Cover des Spiels ist ein wunderschönes Gemälde, das eine utopische Skyline darstellt. Für mich reichte dies alleine schon aus mein Interesse zu wecken.

Die Holzgebäude sind dann schon eher sehr zweckmäßig gestaltet. Am Spielplan scheiden sich schließlich die Geister. Es sei jedoch angemerkt, dass er bei weitem nicht so unübersichtlich ist, wie es sich beim ersten Spiel darstellt.

 

 

  • 1 Spielregel
  • 1 Spielbrett
  • 13 Holzgebäude in 4 Farben
  • 32 Spielplättchen
  • 1 Übersichtskarte
  • 16 Spielkarten

 

 

Spielregeln

Die Regeln enthalten 2 Varianten. Beide sind eingängig und kurz formuliert. Die 4 Seiten werden nur erreicht, weil viele Beispiele und Bilder enthalten sind. Das Spiel zu erlernen dauert wenige Minuten, das Erklären noch weit weniger.

 

Spielverlauf

Der Spielplan ist in 5 Stadtteile aufgeteilt, die jeweils nochmals in mehrere verschiedenfarbige Gebiete unterteilt sind. Auf diese Gebiete werden die Spielplättchen verteilt, für die die Spieler schließlich am Spielende Punkte erlangen. Es gibt drei verschiedene Typen dieser Plättchen. Für lila Plättchen bekommt man 3 Punkte, für blaue 1 und für rosa -1. Dazu kommen noch Sonderwertungen.

 

Wie bekommen die Spieler diese Plättchen nun? Dafür hat jeder Spieler 13 Holzgebäude, jedes mit einer Zahl von 1 bis 13 versehen. Mit diesen bieten die Spieler auf die Gebiete. Der Startspieler stellt ein beliebiges seiner Gebäude auf ein Gebiet. Nun kann der nächste Spieler ein eigenes Gebäude mit einer höheren Zahl auf ein angrenzendes Gebiet. Das ursprüngliche Gebäude bleibt zunächst stehen. Dies geht reihum weiter. Spieler können jederzeit passen. Möchte kein Spieler mehr ein höherwertiges Gebäude setzten, wird das auf dem Spielbrett verbliebene Gebäude mit der höchsten Zahl umgedreht. Der entsprechende Spieler erhält, so in diesem Gebiet vorhanden, das zugehörige Plättchen. Die restlichen Gebäude dieser Bietrunde gehen an die Spieler zurück.

Der Spieler mit den meisten blauen Plättchen erhält die Karte U-Bahn. Er verliert sie, sobald ein Spieler mehr blaue Plättchen hat. Weiterhin muss der Spieler, wenn er ein -1 Plättchen erhalten hat, die Karte archäologische Stätte nehmen. Er muss sie an den nächsten Spieler abgeben, der ein rosa Plättchen erhält.

Der Spieler, der die letzte Runde gewonnen hat, wird neuer Startspieler. Sobald ein Spieler alle Gebäude verbaut hat, endet das Spiel.

Nun kommt es zur Wertung. Die Plättchen zählen, wie bereits erwähnt, 3 bis -1 Punkte. Zusätzlich bekommt der Spieler mit der U-Bahn-Karte 3 Punkte, der mit der Karte archäologische Stätte -2 Punkte.

 

Familien-Version

Abschließend werden, in der Grundvariante, noch die geheimen Ziele der Spieler ausgewertet. Von diesen hat jeder Spieler zu Beginn des Spiels eines bekommen. Hierbei erhalten die Spieler nochmals Punkte für Häuser, die an bestimmte Positionen auf dem Spielbrett gebaut wurden – z.B. neben Brücken oder an Seen. Jeder Spieler hat natürlich ein anderes Ziel.

 

Experten-Version

Hier hat jeder Spieler 2 geheime Ziele. Zunächst bekommt er für jedes Gebäude, das in ein Gebiet einer bestimmten Farbe gebaut wurde, 2 Punkte. Darüber hinaus gibt es Zielkarten ähnlich denen der Familien-Version jedoch komplizierter.

Zusätzlich spielt auch die Gebäudehöhe eine Rolle. Jeder Spieler hat Gebäude verschiedener Höhe, wobei diejenigen mit höherer Zahl auch die größere Höhe haben. Der Spieler, der in einem Stadtteil die höchsten Gebäude hat, erhält zusätzlich 5 Punkte.

 

Spielspaß

Das Grundsystem des Spiels ist sehr einfach, fast schon zu einfach, biete damit aber Wenigspielern einen guten Einstieg. Die Erklärung ist wenigen Minuten fertig und auch das Spiel kann man in 45 Minuten gut beenden. Das dürfte zum Einstieg wirklich keinen überfordern. In der Profi-Version ist es von den Regeln nur wenig komplexer, bietet aber mehr Möglichkeiten. Wer mehr als 5 Spiele im Schrank stehen hat, sollte gleich mit dieser Version anfangen.

 

Metropolys ist generell ein abstraktes Spiel, das mit der Thematik nur wenig zu tun hat. Der Glücksanteil beschränkt sich auf die Zielkarten und hierbei auf die Umgebungskarten. Die verschiedenen Ziele sind unterschiedlich schwer zu erreichen, wobei die schwierigeren auch mehr Punkte bringen. Bei aufmerksamen Spielern ist das Verhältnis ausgewogen.

 

Fazit

Metropolys ist ein schönes, einfaches und kurzweiliges Spiel. Die Optik ist Geschmackssache und sollte sich vorher angeschaut werden. Auch Spieler, die eher abstrakte Spiele nicht mögen, sollten vorsichtig sein.

Damit ist Metropolys ein schönes Spiel zum Auftakt oder Ende eines Spieleabends.

 

 

(anklicken zum vergrößern)
 

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Metropolys

Autor: Sebastien Pauchon

Ystari

Spieleranzahl: 2 - 4

Spielzeit: ca. 30 - 60 Minuten

Mindestalter: ab 8 Jahren

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:

Inhalt:

 

  • 1 Spielregel
  • 1 Spielbrett
  • 13 Holzgebäude in 4 Farben
  • 32 Spielplättchen
  • 1 Übersichtskarte
  • 16 Spielkarten

 


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Erstellt: 16.09.2008, zuletzt aktualisiert: 02.03.2016 11:40