Mord im Musensaal (Autorin: Danielle Weidig; Nightingale 1)
 
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Mord im Musensaal von Danielle Weidig

Reihe: Nightingale Band 1

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Klappentext

Die in Boston aufgewachsene Lydia hat sich ihr Leben als frisch verheiratete Lady Nightingale auf dem englischen Landsitz ihres Mannes Nigel deutlich romantischer vorgestellt. Statt Landluft und Lavendeltee erwarten sie ein in die Jahre gekommenes Schloss, eine exzentrische Schwiegermutter und ein Kater, der größer ist als mancher Hund. Dann erschüttert ein mysteriöser Mord das idyllische Städtchen Whispering Pines: Ausgerechnet Nigels Ex-Geliebte wird im Musensaal des örtlichen Kunstmuseums tot aufgefunden, und eine rätselhafte Botschaft wirft einen bedrohlichen Schatten auf die Familie Nightingale. Während die Polizei ihren Ehemann für den Mörder hält, ermittelt Lydia auf eigene Faust, bewaffnet mit Neugier, Schminkköfferchen und einer gehörigen Portion amerikanischem Pragmatismus. Unterstützt wird sie dabei von Godfrey, dem loyalen, distinguierten Familienbutler mit unergründlichem Eulenblick. Je tiefer Lydia gräbt, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Manche sind tödlich.

Rezension

Nach Hochzeit und ausgedehnter Hochzeitsreise wacht Lydia erstmals im gemeinsamen Ehebett auf. Als Amerikanerin muss sie sich zunächst im Leben einer Countess auf dem Schloss ihres adligen britischen Manns zurechtfinden. Schon bei der Besichtigung des Städtchens gerät sie jedoch in einen Mordfall. Wie sich herausstellt, war die Tote eine Ex-Freundin ihres Mannes, und schnell ist der der Hauptverdächtige.

 

Danielle Weidig siedelt ihre neue Cosy-Crime-Reihe im England der heutigen Zeit an. Ihre Protagonistin ist die gebürtige Amerikanerin Lydia, die kürzlich einen echten britischen Earl geheiratet hat. Der Einstieg wirkt auf mich etwas überstürzt. Lydias Vergangenheit, Kennenlernen, Hochzeit und Flitterwochen werden nur kurz angerissen und wirken so nicht ganz glaubhaft. Auch erscheint die Protagonistin zunächst etwas auf ihr Äußeres bezogen.

Als sie mit den Mordermittlungen beginnt, bessert sich diese Einschätzung allerdings deutlich. Ab hier kommt das typische Cosy-Crime-Feeling zutage. Der Höhepunkt wirkt für das Genre sogar überraschend hart. Die für derartige Geschichten typischen Handlungselemente wie mehrere Verdächtige und falsche Spuren sind vorhanden. Im Finale wird dann sogar schon der Fall für den nächsten Band angedeutet. Wenn dann die oben beschriebenen Einstiegsschwierigkeiten wegfallen, könnte diese Reihe ihr Potenzial ganz ausspielen.

 

Die Autorin folgt handlungsmäßig stets ihrer Protagonistin, wobei die Darstellung der Ereignisse im Präsens etwas verwirren kann.

Fazit

Nach leichten Einstiegs-Hindernissen schafft es diese Cosy-Crime-Story, ihre eigene Dynamik aufzubauen.

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Buch:

Mord im Musensaal

Reihe: Nightingale Band 1

Autorin: Danielle Weidig

Taschenbuch, 286 Seiten

Selbstverlag, 26. August 2025

 

ISBN-10: 369519085X

ISBN-13: 978-3695190850

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0F6NV9S6C

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 14.10.2025, zuletzt aktualisiert: 14.10.2025 18:31, 25318