Harrys Tante hat den Mortimers eine Einladung zu einer exklusiven Silvesterparty in Schottland vermittelt. Ein amerikanischer Filmmann hat sich dort eine alte Burg gekauft und will auf seiner Party Kontakte zur britischen Theaterszene knüpfen. Doch herrscht hier im Norden tiefster Winter. Der Zug, mit dem Harry und Kat anreisen, ist der letzte, der den nahegelegenen Bahnhof erreicht, und schon bald ist Inverdoran Castle komplett von der Umgebung abgeschnitten.
In den letzten Bänden ihrer historischen Cosy-Crime-Reihe haben Matthew Costello und Neil Richards zu einem gewissen Rhythmus gefunden. Jeweils wechselweise handeln die Bände im Wohnort des Protagonisten-Ehepaars Mydworth oder auf Reisen des adligen Paars.
War die Handlung der ungeradzahligen Bände 7 (Der falsche Mann), 9 (Stimmen aus dem Jenseits) und 11 (Verschollen auf See) in Mydworth angesiedelt, so spielten sich die Ereignisse der geradzahligen Bände 8 (Intrigen an der Côte d'Azur) und 10 (Auf Ganovenjagd in New York City) anderenorts ab. Da erscheint es fast schon logisch, dass der vorliegende 12. Band wieder außerhalb des titelgebenden Ortes angesiedelt ist.
Auf der schottischen Burg, die diesmal die Kulisse abgibt, versammeln die Autoren wieder eine interessante Gesellschaft, und so lässt ein verdächtiger Unfall nicht lange auf sich warten. Kat vermutet sofort, dass es sich um einen erfolglosen Mordversuch handelt. Auffällig an diesem Fall ist, dass man kaum einen der Anwesenden als unschuldig betrachten kann, aber wird es gelingen, einen dann eventuell erfolgreichen neuen Versuch zu verhindern? Fans der Reihe dürften auch im 12. Fall von Lord und Lady Mortimer wieder auf ihre Kosten kommen.