Durch Captain Daniel Sullivans Vermittlung hat Molly Murphy eine Unterkunft in New York gefunden. Allerdings stellt es sich als kompliziert heraus, einen Job zu finden. Als sie den Privatdetektiv Paddy Riley kennenlernt, drängt sie ihn, sie als Auszubildende zu akzeptieren. Bevor es zu einer abschließenden Klärung dieser Frage kommt, ereignet sich jedoch ein neuer Zwischenfall, der Molly ›zwingt‹, wieder selbst zu ermitteln.
Rhys Bowen lässt den 2. Band ihrer historischen Cosy-Crime-Reihe fast lückenlos an den Auftaktband (Mord auf Ellis Island) anschließen.
Am Ziel ihrer Wünsche angelangt, muss die aus Irland kommende Protagonistin feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, im Jahr 1901 in der neuen Welt Fuß zu fassen. Auch die schon in Band 1 angedeutete Romanze zu Captain Daniel Sullivan vom NYPD wird fortgeführt – und erleidet auch gleich eine Krise. Gerade das deutet aber darauf hin, dass diese wohl auch in den kommenden Bänden weiter thematisiert werden dürfte.
Dass es auch diesmal wieder einen Mordfall gibt, ist in diesem Genre natürlich nahezu selbstverständlich. Auch scheinen sich jetzt die Weichen für das zukünftige Leben der Protagonistin zu stellen. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt das Cosy-Crime-Feeling in diesem Band auch deutlich zum Vorschein. Wenn sich die Reihe in diese Richtung weiterentwickelt, dürfte diese Reihe für Fans des Genres interessant werden beziehungsweise bleiben.
Auch daran, dass die Autorin ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin einsetzt, ändert sich selbstverständlich nichts.