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Memoranda Verlag neu gegründet

Nach der Neustrukturierung der Europa Verlage GmbH (zu der auch das Imprint Golkonda gehört) trennt sich Hardy Kettlitz mit der von ihm herausgegebenen Buchreihe Memoranda von Golkonda und gründet im Januar 2020 den eigenständigen Memoranda Verlag.

Im Memoranda Verlag werden die bisherigen Reihen fortgeführt. Es erscheinen vorwiegend Sachbücher zu den Themen Science Fiction und Fantasy, aber auch Erzählungen und Romane deutscher und internationaler Autoren.

 

SACHBÜCHER: Die Sachbücher beschäftigen sich mit einzelnen Themengebieten sowie mit der Geschichte der Science Fiction. So zum Beispiel die mehrbändige Geschichte der deutschsprachigen Science Fiction von Hans Frey oder die dreibändige Ausgabe zum Hugo Award von Hardy Kettlitz.

 

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE: Es erscheinen die zunächst auf zehn Bände angelegten Werke in Einzelausgaben von Angela und Karlheinz Steinmüller, darüber hinaus aber auch weitere Werke von Autoren wie Kir Bulytschow, Michael Marrak, Simon Weinert und Charles Platt.

 

SF PERSONALITY: In dieser Reihe werden (seit 1994 in unterschiedlichen Verlagen) Person und Werk ausgewählter Science-Fiction-Autoren vorgestellt und ausführlich besprochen. Seit Band 25 wird die Reihe bei Memoranda in neuer Ausstattung weitergeführt und zum Teil neu aufgelegt. Die Werkführer beschäftigen sich mit Autoren wie J. G. Ballard, Robert Silverberg, James Tiptree Jr., Kurt Vonnegut Jr., Ray Bradbury, Isaac Asimov und vielen anderen.

 

Die Bücher sind als hochwertige Printausgaben und als E-Books erhältlich. Auf der Verlagshomepage www.memoranda.eu kann man sich einen Überblick verschaffen.

 

Erster Titel soeben erschienen

Als erster Titel ist soeben der Erzählungsband Der einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolkes erschienen. Kir Bulytschow (1934–2003) ist wohl der beliebteste russische SF-Autor nach den Strugatzkis. Seine Werke wurden allein in Russland mehr als 5 Millionen Mal verkauft und in mehr als 24 Sprachen übersetzt. Die sehr verschiedenartigen Texte dieses Bandes aus den Jahren 1987 bis 1991 vereint der Umstand, dass sie vor der unter Gorbatschow begonnenen Politik der neuen Offenheit wohl kaum eine Chance zur Veröffentlichung gehabt hätten.

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Erstellt: 05.04.2005, zuletzt aktualisiert: 18.04.2020 13:57