Unter Königin Liebwelt ist Sehralt Serkastan zu einer gewaltfreien Stadt geworden. Die Wirtschaft boomt, ein Netz modernster Dosenverbindungen wächst, und ein eigener Schwebhafen steht kurz vor seiner Eröffnung. Doch plötzlich ist die Friedlichkeit gefährdet. Überall ist Streit an der Tagesordnung. Ein Fluch? Obwohl die Ursache gefunden wird, stürzen die Folgen Sehralt Serkastan beinahe ins Chaos.
Wer Daniel Sands Den Letzten beißen die Drachen kennt, weiß, wie Liebwelt zur Königin Sehralt Serkastans wurde.
In dieser Fortsetzung scheinen ihre Pläne zunächst aufzugehen. Aber natürlich kann es nicht ausbleiben, dass es schon bald wieder so turbulent wir unter ihrem Vater Boris dem Xten zugeht. Es wird wieder so satirisch, lustig und sarkastisch wie im vorhergehenden Buch. Dazu kommt, dass in der Handlung Elemente realer Politik gekonnt karikiert werden. Viele Pointen treffen. An manchen Stellen (beispielsweise bei der sich entwickelnden Auseinandersetzung) kam mir einiges allerdings etwas zu sehr in Länge gezogen vor. Trotzdem stimmt der Humor auch hier wieder.
Zu den dem Leser schon bekannten Charakteren kommt eine Reihe neuer hinzu. Speziell die Zyklopen und ein selbsternannter Prophet bringen ganz neue Elemente in die Welt Sehralt Serkastans ein. Von dieser Art Humor dürfen gerne noch weitere Bücher folgen.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus den Perspektiven einer ganzen Reihe von Charakteren.