Pokémon Pokopia (Nintendo Switch 2)
 
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Pokémon Pokopia

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Schlüpfe in die Rolle eines Ditto und verwandle ein leeres Land in einen wunderschönen Wohnort für eine Vielzahl von Pokémon. Hier kannst du alles Mögliche unternehmen: Beeren, Steine und Holz sammeln, Möbel herstellen, Gemüse ernten auf Feldern, die du selbst angelegt hast, ein Zuhause für die Pokémon schaffen, denen du begegnest, und mehr.

Story

Ihr erwacht als Ditto in einer trostlosen, nahezu unbesiedelten Landschaft. Eine Welt ohne Gebäude, ohne Leben, ohne jeglichen Sinn für das Schöne. Menschen und Pokémon lebten einst glücklich zusammen, doch die Welt verkümmerte und die Menschen verschwanden. Der einzige verbleibende Bewohner ist ein Tangoloss, das ganz allein in dieser Einöde lebt. Als ein ungewöhnliches Ditto aus einem langen Schlaf erwacht, beschließt es, der trostlosen Umgebung zu altem Glanz zu verhelfen, und zwar mithilfe seiner Verwandlungskünste und seiner erstaunlichen handwerklichen Begabung.

Gameplay

Im Charaktereditor lässt sich zu Anfang und später im Spiel an Spiegeln festlegen, wie man aussehen möchte. Umfangreich ist die Auswahl nicht, reicht aber, um grobe Wünsche in Bezug auf Haut-, Haarfarbe und Outfit zu erfüllen. Durch bestimmte Fundstücke in der Welt erweitert sich das Repertoire an Kleidung auch noch etwas. Nach anfänglichem Ditto-Makeover sollen wir uns noch einen Namen geben.

 

Ditto ist ein besonderes Pokémon. Es kann sich in jedes andere Pokémon verwandeln und dessen Fähigkeiten kopieren. Das Ditto aus Pokémon Pokopia, im Nachfolgenden nur noch »Pokopia« genannt, ist jedoch etwas ganz Besonderes, als es kurz darauf auf ein Bisasam trifft, das ihm die Attacke Rasierblatt beibringen will. Statt seine menschliche Form zu wechseln, enthält es tentakelartige Arme, die den Ranken von Bisasam entsprechen und versucht, die Attacke einzusetzen. Schaden fügt es jedoch nicht hinzu, stattdessen ist es in der Lage, Gras sprießen zu lassen. Vier Grasfelder zusammen lassen das erste Habitat entstehen, ein Schlüsselelement von »Pokopia«, mit dem ihr Pokémon in eure Welt zurückholt

 

Neben dem eh schon allseits bekannten Pokédex gibt es in »Pokémon Pokopia« auch einen Habitatdex. Denn in diesem Spiel fängt ihr die Pokémon nicht, sondern baut ihnen eigene Habitate oder Bleiben. Nach dem Zufallsprinzip (jedes Habitat lockt andere Monster an) erscheint dann dort manchmal ein Pokémon, das dieses Habitat fortan als sein Zuhause ansieht. Klar: Eine Blumenwiese lässt andere erscheinen als ein Gras an der Küste oder eine selbst gebastelte Notfallstation. Doch das Anlocken respektive »Einziehen lassen« der Pokémon ist nur ein Teil des Ganzen.

 

Die Grundmechanik ist simpel, wirkt aber nie trivial: Ihr sammelt Materialien (Holz, Stein, Pflanzenteile), nehmt sie in eure Werkstatt und verarbeitet sie dort zu Möbeln, Gebäuden, Wegen und Dekorationen. Diese werden dann in eurer Welt platziert, und prompt wird diese ein kleines bisschen wunderschöner, ein klein wenig lebendiger. Nebenbei steigert ihr den Rang eurer Siedlung und von euch. So schaltet ihr weitere Siedlungen neben Welkwüstia, Kalkbergia und Neulandia frei. Dabei erinnert die zunehmende Verwandlung der Umgebung tatsächlich an das Gefühl, das man beim Aufbau einer neuen Insel in Animal Crossing verspürt. Welche Pokémon sich in eurer Welt ansiedeln und wo ihr ihre Bleiben baut, bestimmt ihr selbst.

Fazit

Wenn ihr ein entspannendes, gemütliches Sandbox-Spiel sucht, das euch möglichst wenig Stress bereitet und in dem ihr eure Kreativität ausleben könnt, seid ihr bei »Pokémon Pokopia« genau richtig.

 

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Nintendo-Switch2-Game:

Pokémon Pokopia

Entwickler: Omega Force, Game Freak

Publisher: Nintendo

Veröffentlichung: 05. März 2026

USK: 6

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 15.03.2026, zuletzt aktualisiert: 29.03.2026 11:14, 25960