Scarlet Nexus

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo:
In einer fernen Zukunft wurde ein Psioniker-Hormon im menschlichen Gehirn entdeckt, das den Trägern übersinnliche Kräfte verlieh und die Welt, wie wir sie kennen, für immer veränderte.
Ein neues Zeitalter wurde eingeläutet, doch mit ihm kamen auch Mutanten, sogenannte Andere, die sich aus dem Himmel in ihrem Hunger nach menschlichen Gehirnen gen Erde stürzten.
Herkömmliche Angriffe konnten ihnen nichts anhaben. Um diese übermächtige Bedrohung bekämpfen und die Menschheit retten zu können, waren extremere Methoden gefragt. Die einzige Hoffnung gegen die Anderen waren jene mit übersinnlichen Kräften – Psioniker.

Scarlet Nexus
Scarlet Nexus

Story:

Zu Beginn der jeweils knapp 25-stündigen Kampagnen habt ihr die Wahl, ob ihr die Geschichte des Spiels aus Kasanes oder Yuitos Perspektive erleben möchtet. Die beiden Protagonisten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht: Während Kasane die abgebrühte Elitekämpferin darstellt, ist Yuito ein vergleichsweise neuer Rekrut bei der AAS, der aus einer einflussreichen Politikerfamilie entstammt. Er ist insofern sehr bestrebt, seinen eigenen Weg in der Welt zu finden und seine Eigenständigkeit unter Beweis zu stellen. Kasane hingegen wirkt oft gefühlskalt, kümmert sich aber hingebungsvoll um ihre Schwester, die ebenfalls Teil der AAS ist. Je nachdem, für wen von beiden ihr euch entscheidet, werdet ihr unterschiedliche Orte bereisen und andere Gefährten um euch sammeln. 

Scarlet Nexus
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Gameplay:

Neben normalen Angriffen können wir auch Psioniker-Kräfte nutzen und die herumliegenden Gegenstände mit voller Wucht auf die Gegner feuern. Sollten wir gerade einmal nicht alleine unterwegs sein, und haben ein Teammitglied dabei, können wir uns ihre Kräfte zudem ausborgen und Gegner nun mit elektrisierten Autos bewerfen oder andere Elemente nutzen. Wird es ganz besonders brenzlig, können wir auch in einen speziellen Modus wechseln, in dem man sich und den Gegner in eine Parallelwelt zieht, in der unsere eigenen Kräfte um ein Vielfaches verstärkt werden.

Scarlet Nexus
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Doch Vorsicht: Diese besondere Fähigkeit zehrt am Gehirn unseres Charakters – nutzen wir diese Fähigkeit zu lange, ist das Spiel vorbei. Damit wir feindliche Treffer aber gut wegstecken können, investieren wir »Hirnpunkte«, die wir mit jedem Levelaufstieg auf der »Hirnkarte« verdienen . 

Hirne spielen in Scarlet Nexus eine große Rolle. So schalten wir neue Fertigkeiten frei und verbessern unsere Werte. 

Nachdem wir Hauptmissionen abgeschlossen haben, setzt die sogenannte Standby-Phase ein. In diesen Abschnitten kehren wir mit den Mitgliedern der Einheit ins Versteck zurück und können dort beim Händler neue Waffen erwerben oder gefundene Materialien gegen Verbesserungen und Items eintauschen.

Scarlet Nexus
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Hierzu zählen neben Kampfverbesserungen auch Accessoires, die das Aussehen eurer Charaktere verändern. Vor allem dienen die Standby-Phasen aber dazu, das Verhältnis zu den Teammitgliedern zu vertiefen. Dazu können wir ihnen zum einen Dinge schenken, die man im Verlauf von Einsätzen findet. Vor allem müssen wir dafür aber sogenannte Vertrauensepisoden einleiten. Das sind längere Gespräche oder Ausflüge, in denen die Hintergründe und Motivationen der Gefährten erläutert werden.

Scarlet Nexus
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Fazit:

»Scarlet Nexus« ist ein klasse Spiel, das mit einem fließenden und schnellen Kampfsystem daherkommt. Dazu kommen eine gut erzählte Story, tolle Charaktere und eine Menge Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Wir können uns unzähligen Gegnern stellen und dazu die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Elemente benutzen. Das Spiel lohnt sich definitiv.

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Eure Meinung:

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zuletzt aktualisiert: 18.09.2021 10:51 | Users Online
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