Puzzle Quest Galactrix DS (DS)
 
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Puzzle Quest Galactrix DS

Rezension von Julia

 

Im Jahre 2007 erschien der erste Teil der Puzzle Quest Spiele und feierte auf zahlreichen Konsolen große Erfolge. Nun liegt endlich der Nachfolger für den Handhelden vor.

 

Handlung:

Es gibt zwei Spielversionen. Das eine nennt sich „Schnelles Gefecht“, hier kann man wie gewöhnlich ein schnelles Spiel gegen einen zufällig gewählten CPU-Gegner spielen. Es ist jedoch auch möglich ein Abenteuer zu starten, das mit einer Geschichte unterlegt ist. So wählt man seinen Kadetten, der entweder männlich oder weiblich ist und bringt ihn auf seine erste Mission. Man muss sich einen Namen machen, Reichtümer anhäufen und Freunde finden. Dafür nimmt man zunächst jede Mission an, die sich so ergibt. Beispielsweise bekämpft man als erstes böse Piraten oder man stellt unliebsame Schmuggler.

Während des Spiels verfolgt man dabei nicht nur das altbekannte Brettspiel, sondern man muss auch versuchen dem Gegner zu schaden, indem man beispielsweise die Minen geschickt platziert. Je öfter man gewinnt, desto höher wird das Ansehen, man steigt Stufen auf und erhält die Möglichkeiten beispielsweise sein Raumschiff auf Vordermann zu bringen.

Man trifft auf seiner Reise einige Personen menschlicher oder außerirdischer Art. Damit sie einem jedoch von Nutzen sind, muss man diverse Mini-Spiele gewinnen. Da gibt es beispielsweise „Bergbau“, ein Spiel, in dem man Fracht einsammeln muss, „Hacking“, hier soll man Sprungtore freischalten, „Bauen“, in dem man Gegenstände und Schiffe erstellen kann, „Gerüchte“, in dem man Wissen über die Welt erhält und „Schachten“, hier muss man ein Kampfgebiet freilegen.

Es ist auch wichtig Fraktionen zu pflegen, da diese mitbestimmen, wie gut man dasteht. Wenn einem eine Korporation feindlich gesinnt ist, was passiert, wenn man sie angreift, verschafft einem das neue Gegner. Besser ist es jedoch friedlich zu leben und stattdessen Güter auszutauschen.

 

Technik:

Gespielt wird überwiegend mit dem Touchpen auf den Bildschirmen, man benutzt zwar auch die Knöpfe, diese sind aber nicht sonderlich wichtig. Man muss konzentriert arbeiten, damit man nicht aus versehen daneben tippt und die Befehle werden nicht gut angenommen und umgesetzt, auch auf den Karten. Hier muss man immer wieder neu bestätigen und herum experimentieren, bis alles soweit klappt, das ist dann doch ärgerlich. Zudem ist alles optisch recht klein, wirkt gedrungen und überfüllt. Die Graphik ist dazu ausreichend, aber nicht innovativ.

Auf dem wabenförmigen Spielbrett sieht man die verschiedenen Perlen mit ihren unterschiedlichen Farben, ebenso die Minen, den Gegner und sich selbst sowie die ganzen Objekte, die man bekommt. Dabei bleibt der Bildschirm übersichtlich, wenn auch alles etwas klein ist.

Der Sound passt gut zum Spiel, wirkt weder zu aufdringlich, noch zu nervtötend, sondern überzeugt hier mit einfachen Klängen.

Die Speicherzeit ist zu hoch, es dauert ewig, bis ein Spiel gespeichert wird, das passiert zudem automatisch und nach jeder Mission.

 

Spielspaß:

Das Spielprinzip ist im Grunde sehr einfach, man muss drei Perlen von gleicher Farben nebeneinander oder untereinander anordnen, sodass diese eine Reihe ergeben. Danach löst sich die Reihe auf, die nächsten Perlen können nach rutschen, dabei ist es egal in welche Richtung, und weitere Konstruktionen entstehen. Dieses Prinzip wurde hier jetzt noch mit Aspekten aus Rollenspielen verknüpft, so ergeben rote Steine die Energie der Waffen, grüne die CPU-Werte, gelb die Motorenenergie, blau die Energie der Schilde, violett die Psi-Punkte und Weiss die Intel-Punkte, die man für einen Level-Aufstieg benötigt. Wenn es keine Perlen mehr gibt, die man zusammenfügen könnte, wird das komplette Spielfeld ausgetauscht. Gespeichert wird automatisch.

Durch die verschiedenen Nachrutschmöglichkeiten ist das Spiel aber auch um einiges schwieriger als andere seiner Art. Man muss beständig vorausdenkend agieren und ärgert sich oft genug, weil man etwas übersehen hat. Hier bleibt der Spaß manchmal auf der Strecke, da die Gegner sehr stark sind und man gerade am Anfang nicht gegen sie ankommt. Auch die Erläuterungen zum Spiel selbst sind nicht ausreichend, sodass man erst mit einigem herum experimentieren herausfindet, wie man am besten spielt, das ist ein nahezu unverzeihlicher Fehler!

Es gibt zwei Karten, anhand derer man sich orientieren kann. Die Galaxie-Karte zeigt die verschiedenen Orte an, an die man reisen kann und die System-Karte zeigt Missionen an, es ist möglich Gegenstände zu kaufen oder auch mit Fracht zu handeln. Die Mini-Spiele wurden passend in die Handlung des Spiels integriert, sodass man hier keine überzogenen Erklärungsversuche starten muss.

Es gibt zudem noch die Möglichkeit im Multispieler-Modus andere Spieler herauszufordern, das funktioniert aber nur, wenn dieser ebenfalls eine Version des Spiels besitzt.

 

Fazit:

Alles in allem liegt hier ein Spiel vor, das durch eine gute Grundgeschichte punkten kann, allerdings hat man mit langen Ladezeiten und schweren Missionen zu kämpfen, wobei beides zu Frust führt. Das Spiel ist dabei aber weitläufig, bietet viele Aufgaben, Spiele und damit mehrere Stunden Spaß. Profis werden sich hier freuen dürfen, Anfänger werden das Spiel schnell zur Seite legen. Damit ist es leider nur bedingt zu empfehlen.

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202407132150426e786d2e
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Spiel:

Puzzle Quest Galactrix DS

Nintendo DS

Koch, 6. März 2009

Plattform:  Nintendo DS

Alter: ab 3

 

ASIN: B001OB6L1G

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 23.04.2009, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 8622