Railway Empire (Nintendo Switch)
 
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Railway Empire

Rezension von Max Oheim

 

 

Produktbeschreibung:

Nordamerika, 1830: Die Vereinigten Staaten sind noch nicht den Kinderschuhen entwachsen, schon entbrennt ein erbarmungsloser Kampf um die Vorherrschaft auf den Schienen. In Railway Empire behauptest du dich mit deinem Eisenbahnimperium gegen die gerissene Konkurrenz und führst dein Unternehmen erfolgreich ins 20. Jahrhundert. Die Errungenschaften fünf verschiedener Epochen bieten zahlreiche Forschungsmöglichkeiten, mit denen dir mehr als 300 Erfindungen und Verbesserungen wie Sitzpolsterung, Kühlwagen oder Bordtoiletten zur Verfügung stehen.


Gameplay:


Von Anfang an kann der Spieler zwischen Kampagne, Szenarien, freiem Spiel und dem Modellbaumodus wählen. Der Modellbaumodus ist im Grunde eine Sandboxmodus, in der man frei von Geldsorgen einfach nach Belieben bauen kann. Kampagne und Szenarien führen den Spieler dank der vorhandenen Geschichten und Aufgaben etwas mehr als das freie Spiel. Stets gilt es das Schienennetz zu errichten und dafür zu sorgen, dass diese reibungslos laufen. Dank Spezialisten, die wir einstellen, können wir zudem die Gewinne aus verschiedenen Bereichen wie Personen- oder Warentransport erhöhen oder unsere Züge effizienter fahren lassen. Ein wichtiger Punkt ist die Forschung. Durch diese können verschiedene Verbesserungen für Züge und sogar neue Lokomotiven freigeschaltet werden. Die Verbesserungen beschleunigen beispielsweise unsere Züge oder die Stabilität dieser. Auch Sonderwagen wie Dienstwagen, die die Moral der Angestellten erhöht, oder Kühlwagen für den Transport von Obst können durch Forschung freigeschaltet werden. Dafür werden Forschungspunkte benötigt welche wir während des Spielens erhalten.

Bahnpersonal muss auch eingestellt werden. Dabei bedarf es uns an Heizer, Lokomotivführer, Wachmänner und Kontrolleure, auch Buchhalter, Landvermesser und Stationsvorsteher gilt es einzustellen. Diese gewähren einige Boni wie niedrigere Baukosten. Aber nicht jede Person kommt mit einer anderen zurecht und so muss das Zugpersonal und Führungspersonal gut aufeinander eingestimmt eingestellt werden, um Pannen beim Zugverkehr zu vermeiden. Sollte dann doch ein Problem im Zug aufgrund des Personals auftreten, werdet ihr benachrichtigt und könnt das Personal dann sofort austauschen. Der Zug bleibt allerdings eine kurze Zeit stehen.

Für sagen wir einfach mal die etwas anderen Wettbewerbsmethoden können wir Spione, Reporter oder Banditen anheuern, um den Konkurrenten zu schaden. Wenn wir einen Zug überfallen lasst und dieser kein Wachpersonal besitzt, so ist der Überfall erfolgreich. Spione können Forschungsergebnisse des Konkurrenten klauen. Die konkurrierenden Unternehmen können auch durch den Kauf von Anteilen übernommen werden. Zudem kann auch unser Unternehmen vom Konkurrenten übernommen werden. Der Kaufwert der Anteile richtet sich nach dem Unternehmenswert. Dieser steigt mit mehr Transportvolumen und mehr Anschlüssen. Jede transportierte Ware wirft einen entsprechenden Gewinn ab, denn der Bau von Bahnhöfen, Gleisen, Lokomotiven und so weiter kostet. Durch die Konkurrenz wird man entsprechend auch gefördert, das Bahnnetz schnell zu vergrößern, mehr Züge zu bauen und sie irgendwann zu übernehmen.

Fazit:


Railway Empire ist ein klasse Spiel. Es hat extrem viele Möglichkeiten durchgespielt zu werden und durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und Personenauswahlen kann man immer was Neues entdecken. Durch die verschiedenen Herausforderungen hat der Spieler immer etwas zu tun. Das Spiel lohnt sich definitiv.

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Nintendo Switch

Railway Empire

Entwickler: Gaming Mind Studios

Publisher: Kalypso Media Group

Veröffentlichung: 19.06.2020

 

Erhältlich bei: Nintendo eShop


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Erstellt: 18.07.2020, zuletzt aktualisiert: 09.09.2025 10:02, 18806