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Rebellion - Das Bauernopfer Bd.3

Reihe: Star Wars 65

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Wyl Tarson war einst ein Spion der Allianz und versorgte die Rebellen mit Informationen über den Verbrecherlord Raze. Doch der Unterweltkönig enttarnte den SPitzel und implantierte eine Bombe in Tarsons Schädel. Nun soll er in der Maske eines Rebells einen heiklen Auftrag für Raze erledigen. Mithilfe der beiden Außenseiter Darca Nyl und Baco Par, versucht Tarson alles, um auf dem Planeten Ahakista seinem Schicksal zu entgehen… ein aussichtsloses Unterfangen.

 

Kritik

Der neueste Streich aus der all(zwei-)monatlichen Comicserie zu Star Wars setzt die begonnene Story um Wyl Tarson auf Ahakista fort. Wie in der Monatsserie üblich gibt es am Ende wieder einen Magazinteil mit allerlei Infos und natürlich Leserbriefen.

Der Comic selbst enthält die US-Ausgaben 8 und 9 aus der Rebellion-Reihe (und das hier in der Rezension angezeigte Cover ist im übrigen das der Nummer 64, da kein Neueres zur Verfügung stand).

 

Die Zeichnungen sind allerdings nicht mehr ganz so detailreich wie aus einigen der Vorgängerbänden. Zugute kommt dem Band, das man sich viel in dunklen Stollen bewegt, so das dies nicht immer auffällt bzw. auch gut zur Atmosphäre beiträgt. In den Zeichnungen der Außenareale merkt man dann allerdings schon, das man hier ein bisschen mehr hätte machen können, um einige der Flächen, vor allem im Hintergrund, zu füllen.

Aber davon sollte man sich dem Lesegenuss nicht allzu sehr verderben lassen.

 

Bekannte Charaktere tauchen, wie schon im Vorgänger, ausser Darth Vader, nicht auf. So fällt es etwas schwer, sich mit den doch eher unbekannten Helden zu identifizieren. Ein paar Rebellen, ein mieser Gangsterboss und ein Möchtegernjedi - nunja, so oder so ähnlich gab es das doch schon ein paarmal.

Immerhin sorgen Vaders Auftritte für das (positive) Salz in der Suppe und die Szenen, in denen er so zeigt was er kann - gut, auch wenn es sich dabei um das Töten von Rebellen handelt - sind gut in Szene gesetzt und gelungen.

 

Die Story an sich bietet wenig Neues und nur wenig wird getan, das sie sich vorwärtsbewegt. Die Rebellen wollen einen zentralen Computerknoten auf Ahakista ausschalten, aber bis kurz vor Ende passiert nahezu überhaupt nichts. Hier wird geplant, sich in dunklen Gängen herumgetrieben und gewartet, das man zuschlagen kann. Sicher, auch der lokale Rebellenanführer muss erst zur Zusammenarbeit überredet werden - und er opfert sich am Ende dann tatsächlich, nachdem er die Grausamkeiten des Imperiums sieht, dennoch ist dieser Handlungsstrang vorhersehbar und vermag daher nicht so mitreißend zu wirken, wie er sonst hätte sein können.

Und natürlich endet der Band damit, das man in die Basis eindringen könnte, also quasi mit einem Cliffhanger. Da die Gruppe aber bereits viel Zeit mit Warten verbracht hat, hat man als Leser auch nicht gerade viel Lust, auf die Fortsetzung zu warten.

Immerhin vermag der Handlungsstrang um den versteckten Jedi, der allerdings plötzlich ganz Un-Jedihaft Baco angreift, noch etwas Spannung zu erzeugen und macht Lust auf mehr, da auch Vader auf ihn aufmerksam wird.

 

Fazit:

Ein Star Wars-Band der aufgrund der Zeichnungen und der Story eher im Mittelmaß liegt, da er leider nicht viel tut, um die Haupthandlung entscheidend weiterzutragen.

 

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Rebellion - Das Bauernopfer 3

Reihe: Star Wars 65

Autor: Rob Williams u.a.

Panini, 2007

Comic

Erhältlich bei: Panini

Zur Serie:

STAR WARS


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Erstellt: 19.11.2007, zuletzt aktualisiert: 14.07.2019 13:58