»Red Star Rebels« zeigt eine Mars-Station als Schauplatz zweier ineinander verschlungener Storypfade: Da ist auf der einen Seite die Bedrohungslage und andererseits noch die aufkeimende Lovestory. Beides zu verweben gelingt Amie Kaufman recht gut, indem sie abwechselnd die Ich-Perspektive von Hunter Graves und Cleo einnimmt. Ist anfangs die Bedrohungslage noch im Zentrum, weicht dies nach und nach der Lovestory, wobei sie nicht völlig verschwindet.
Was ab und an stört sind die Gendersterne, die den Lesefluss behindern. Eine andere Art geschlechtergerechter Schriftsprache wäre wünschenswert.
Der Schluss könnte tatsächlich durch eine Actionsequenz spannender gestaltet sein, hier hat Amy Kaufman einiges an Potential verschenkt.