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Resident Evil Village Gold Edition

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Erlebe einen Survival-Horror wie nie zuvor in Resident Evil Village, dem achten Titel der Resident-Evil-Reihe. Hyperdetaillierte Grafik, atemberaubende First-Person-Action und eine brillante Erzählweise – nie hat sich das Grauen realistischer angefühlt.

 

Story:

Nachdem sie die Geschehnisse von Resident Evil 7 überstanden haben, ziehen sich Ethan und Ehefrau Mia mit ihrem frischen Nachwuchs Rose aus der Öffentlichkeit zurück. Die traute Dreisamkeit wird jedoch jäh unterbrochen, als Chris Redfield mit maskierten Söldnern durch die Tür poltert, Mia niederschießt und zu allem Übel auch noch Rose stibitzt. Auch Ethan wird abgeführt, wenig später erwacht unsere Hauptfigur aber mitten im verschneiten Nirgendwo und macht sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter.

 

Gameplay:

Ab und an findet man auch in den Abschnitten versteckte Ausrüstungsteile für die Waffen, die man dann im Inventar ausrüsten darf. Doch wer wirklich dafür sorgen will, dass seine Schießeisen genug Durchschlagskraft haben, geht zum Duke und gibt Kohle aus. Der Duke taucht mit seinem Wagen seltsamerweise immer an den Orten auf, wo Ethan Winters gerade nach Töchterchen Rose sucht.

Im Angebot des Dukes befinden sich Munition, Heilgegenstände, Ausrüstungsteile und auch neue Inventarplätze, denn Resi-typisch ist das Inventar beschränkt. Allerdings braucht man die Plätze nicht unbedingt, denn im Gegensatz zu klassischen Serienteilen ist das Inventar gesplittet. Der Platz für Waffen, Heilgegenstände und Munition ist begrenzt, andere Items wie Schlüssel, Ringe, Steinplatten oder sonstige Dinge, die man irgendwo einsetzen soll, damit sich der Weg öffnet, sind in einem eigenen, unbegrenzten Inventar untergebracht.

 

 

Wie schon bei den richtigen Klassikern können wir zahlreichen Gefechten aber auch völlig aus dem Weg gehen, um Ressourcen zu sparen. Allerdings rentiert es sich allemal, kalkulierte Risiken einzugehen, locken dicke Gegner·innen mit mindestens genauso dicken Schätzen, die sich zu Baren machen lassen.

Und das Geld haben wir dringend nötig, um unser Arsenal mit neuen Waffen oder Upgrades aufzustocken.

 

Ist man mal nicht mit Ballern, Aufrüsten und einigen wenigen Flucht-Passagen beschäftigt, steht man meist vor einem der häufigen Rätsel. Diese erinnern zumeist an die älteren Teile der Reihe. Sprich: Man sucht passende Schlüssel, setzt gefundene Steintafeln ein, verschiebt Statuen, drückt Schalter oder hantiert mit verschiedenen Items. So öffnen sich immer neue Wege und man erkundet nach und nach den jeweiligen Spielabschnitt.

 

 

Wer »Resident Evil 8« schließlich durchgespielt und immer noch nicht genug Action hat, darf sich auf den sogenannten Mercenaries-Modus freuen, der sich unter den Bonusinhalten freischalten lässt.

 

Die Söldner-Hatz ist nach etlichen Jahren endlich wieder dabei und lässt einen gegen Gegner·innenwellen antreten. Vor jeder Spielrunde gibt man beim Duke Geld für Waffen, Munition und Items aus und startet dann ins Gefecht. Ein Timer tickt erbarmungslos runter, denn innerhalb eines Zeitlimits muss man zumindest eine gewisse Anzahl Monster töten, um den Bereich abzuschließen.

 

Shadow of Rose:

 

In der neuen Story-Erweiterung zu »Resident Evil: Village« schlüpfen wir nicht mehr in die Rolle von Ethan Winters, sondern die seiner Tochter Rosemary.

Im altbekannten Gemäuer lauern neue böse Überraschungen. Wir treffen nicht nur auf Gefangene, die Rose zum Verwechseln ähnlich sehen, sondern auch auf eine zähflüssige dunkle Suppe, die von der Decke tropft und aus den Ecken quilt – und von dieser sollten wir uns lieber fernhalten, wenn wir nicht von vermoderten Gestalten in die Tiefe gezogen werden wollen.

Doch wir treffen an diesem abweisenden Ort auch auf ein äußerst nützliches Wesen.

 

 

Während Rose die herrschaftlichen Räume untersucht, wird sie von einem unsichtbaren Schutzgeist namens Michael kontaktiert, der nicht nur Tipps in Form von leuchtenden Nachrichten gibt, sondern auch mal eine Knarre bereithält. Die alleine reicht allerdings nicht, um im Gruselschloss voranzukommen. Zusätzlich benötigt Rose ihre Kräfte, mit denen sie nicht nur Gegner·innen betäubt, sondern auch den Pilzbewuchs und damit die fiese Suppe eindämmt, um neue Areale zu erreichen.

 

Fazit:

Die erste halbe Stunde verläuft noch verhältnismäßig ruhig und langsam. Das Spiel baut aber durch bedrückende Dunkelheit und gekonntes Sounddesign eine richtig dichte, unbehagliche Atmosphäre auf, die sich schließlich in einem schweißtreibenden, chaotischen ersten Kampf mit ordentlicher Wucht entlädt. Dazu kommt eine Menge an Spielinhalt und eine tolle Grafik. »Resident Evil Village« ist ein klasse Spiel.

 

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PS5-Game:

Resident Evil Village Gold Edition

Entwickler: Capcom

Veröffentlichung: 28. Oktober 2022

USK: 18

 

ASIN: B0BBMDL3SP

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 18.11.2022, zuletzt aktualisiert: 14.12.2022 17:35