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Robinson Crusoe (PC)

Rezension von Wiebke

 

Rezension:

Der Seereisende Robinson Crusoe befindet sich auf dem Weg nach Afrika, als sein Schiff in einen Sturm gerät und kentert. Stunden später erwacht er völlig unversehrt auf dem Strand einer Karibikinsel. Das Wrack des Schiffes treibt auf der nun ruhigen See und Robinson Crusoe beschließt nachzusehen, ob weitere Mitglieder der Mannschaft dem Sturm trotzen konnten. Doch er bleibt der einzige, der vom Glück gesegnet, mit dem Leben davon gekommen ist. Mit einem selbstgebauten Floss rettet er verschiedene Ausrüstungsgegenstände vom Wrack und findet unter anderem alte Baupläne, mit deren Hilfe er ein neues Schiff zimmern kann, um nach England zurückzukehren.

So weit die Geschichte, mit der das Wimmelbildspiel beginnt und die angelehnt an das 1719 erschienende Buch von Daniel Defoe, ein spannendes Abenteuer verspricht. Denn nicht nur dass Robinson Crusoe lernen muss, sich selbst zu versorgen, auch eine Menge an Gefahren lauern auf der Insel, denen er sich stellen muss.

 

Bevor der Spieler beginnt, in der Rolle des Schiffbrüchigen Robinson Crusoe die Insel zu erforschen und ein Boot für die Heimreise zu bauen, darf er zunächst einmal wählen, ob er im entspannten Modus ohne zeitliche Begrenzung und mit mehr Hinweisen oder im Überlebens-Modus mit zeitlicher Begrenzung und wenigen Hinweisen das Abenteuer bestehen möchte. Nach erfolgter Wahl geht es los und ehe er sich´s versieht, landet er auf dem Schiffswrack, wo es gilt, alles zu bergen, was noch zu gebrauchen ist. In gewohnter Wimmelbildmanier werden dazu die auf einer Liste angegebenen Gegenstände gesucht. Dabei sind manche dieser in blauer Schrift notiert, was bedeutet, dass sie nicht so einfach eingesammelt werden können. Weitere Gegenstände sind dazu nötig, wie zum Beispiel ein Kanonenreiniger, um das Kanonenrohr vom Ruß zu befreien. Die nach dem Säuberungsvorgang verschmutzte Bürste wird anschließend dazu genutzt, eine Taube schwarz zu färben. Diese schwarze Taube ist es, die letztendlich gefunden werden muss, um die Aufgaben des Suchbildes zu erfüllen. Doch keine Angst. Sollte der Spieler einmal nichts selbst auf die geforderte Lösung kommen, gibt es in jedem der Kapitel Hinweise, die er nutzen kann. Allerdings ist die Zahl dieser begrenzt und ein zusätzlicher Hinweis kann nur erlangt werden, wenn die in dem Bild versteckte Gravur gefunden wird.

 

Aber nicht nur Suchbilder sind es, die in diesem Spiel bewältigt werden müssen. Auch eine Menge an weiteren Rätseln warten darauf, gelöst zu werden, um das Boot bauen und die Insel verlassen zu können. So sind vorhandene Unterschiede in zwei scheinbar gleich aussehenden Bildern zu finden, Puzzle zu lösen, Schieberätsel zu bestehen und Logikspiele zu knacken. Ebenfalls wartet ein akustisches Memory darauf gespielt zu werden, in welchem Vogelpaare zu suchen sind, die eine gleiche Melodie pfeifen. Eine bunte Mischung also, die sich abwechslungsreich in Szene setzt und nach einigen Bemühungen lösbar ist. Insgesamt sind es sechs Kapitel, die mit jeweils sechs Szenen bestückt darauf warten, gespielt zu werden, um die für den Bau des Bootes notwendigen Materialien zu erhalten. Hat der Spieler diese bekommen, kann er am Ende einer jeder Szene das Boot weiterbauen, bis letztendlich Masten, Steuerrad und Segel angebracht sind.

 

Die Bedienung des Spiels erfolgt mittels Maus. Zu suchende Gegenstände werden angeklickt. Ein zwinkerndes Auge weist auf Gegenstände hin, die benutzt werden können und im Bild befindliche grüne Lichter zeigen den Weg zu weiteren Spielszenen. Die Reihenfolge, in welcher diese gespielt werden, hat keinen Einfluss auf den Verlauf des Spiels. Darüber hinaus sorgt ein vorhandenes Inventar für den nötigen Überblick und dient dazu, Gegenstände aufzubewahren. Die Story selbst wird in handgemalten Bildern erzählt. Die Grafiken sind recht ordentlich. Bei den Suchbildern fällt auf, dass einige dieser etwas unscharf erscheinen, wobei die zu findenden Gegenstände spätestens auf den zweiten Blick erkennbar sind. Die Hintergrundmusik stellt sich als recht angenehm dar. In den einzelnen Szenen erwarten den Spieler passende Töne, wie das Knarren der Bootsplanken, das Rauschen des Meeres und eine Vielzahl von Tiergeräusche.

 

Fazit:

„Robinson Crusoe“ für den PC ist ein wunderschönes Casual-Game, das mit einer Vielzahl an Wimmelbildern und interessanten Rätselaufgaben aufwartet. Versehen mit einer interessanten Story, verspricht es einige Stunden Spielspaß. Eine Empfehlung für die ganze Familie.

 

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Spiel:

Robinson Crusoe

ak tronic, 15.02.2010

Plattform: Windows 2000/XP/Vista/7

USK: 0

 

Systemanforderungen:

Athlon-/Pentium III- oder vergleichbaren Prozessor mit 1 GHz

Arbeitsspeicher: 256 MB RAM

CD/DVD-Laufwerkl

Soundkarte

DirectX-kompatible 32 MB Grafikkarte

 

ASIN: B0033VJDL0

EAN: 4012160311465

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 15.04.2010, zuletzt aktualisiert: 18.06.2019 11:05