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Rubinrot – Das offizielle Buch zum Film von Ulrike Köbele

Rezension von Christel Scheja

 

„Liebe geht durch alle Zeiten“ ist eine Urban-Fantasy-Trilogie von Kerstin Gier, die im Gefolge anderer erfolgreicher Titel um Teenager, Liebe und Magie erschien, dabei aber selbst eine begeisterte und treue Leserschaft gewinnen konnte, weil die Autorin die bestehenden Klischees sehr eigenwillig interpretierte.

 

Gwendolyn war bisher immer ein recht unbedeutendes Mitglied ihrer Familie und stand immer im Schatten ihrer Cousine, die von allen Verwandten her besondere Aufmerksamkeit genoss. Das ändert sich, als das Mädchen überraschend in eine andere Zeit versetzt wird und alle erkennen müssen, dass sie das Zeitreisegen dieser Generation geerbt hat. So kommt es wie es kommen muss – damit sie nicht zu viel Unheil anrichtet, muss Gwen im Schnellverfahren das lernen, mit dem ihre Cousine Charlotte seit ihrer Kindheit aufgewachsen ist. So muss sie sich auch mit dem zunächst arrogant erscheinenden Gideon zusammenraufen, denn tatsächlich steckt hinter dem Vermächtnis, dem sie beide und viele andere verpflichtet sind, mehr als jeder zu ermessen vermag, denn hinter allem steckt eine seit langem geplante Intrige – die bereits zwei Zeitreisende vor ihnen durchschaut zu haben scheinen.

 

„Rubinrot“, der erste Roman der Reihe wurde nun verfilmt. „Rubinrot – Das offizielle Buch zum Film“ bietet jetzt nicht eine ausführliche Nacherzählung der Geschichte, sondern beschäftigt sich mit der Produktion selbst. Wer kaum auf die Idee, den Roman von Kerstin Gier zu verfilmen? Welche Schwierigkeiten brachten die Umsetzung mit sich? Konnte man überhaupt an Originalschauplätzen filmen? Oder musste man gehörig tricksen? Nach welchen Kriterien wurden die Schauspieler ausgesucht, und wie wohl fühlen sie sich in ihren Rollen? Wie kamen sie mit den verschiedenen Kostümen zurecht und wann mussten sie gedoubelt werden?

 

Das Buch bietet einen interessanten Blick inter die Kulissen, garniert mit vielen Bildern aus dem Film und von den Dreharbeiten. Die Schauspieler und Crew hinter den Kameras plaudert freimütig über die Umsetzung der Geschichte, zeigt, welche deutschen Städte für die verschiedenen Schauplätze herhalten mussten – sei es nun das Haus der Familie, die Schule, in die Gwen und Co. gehen, der Stützpunkt der Zeitreisenden und die Straßenzüge, die sowohl für das 17. als auch das 19. und 21. Jahrhundert glaubwürdig wirken müssen. Man erfährt einiges über die Spezialeffekte, die für die Zeitsprünge benutzt werden, die Kostüme und die Stunts.

Wen interessiert, wie der Fantasy-Film aus deutschen Landen umgesetzt wurde, der wird viele interessante Hintergründe und Fakten finden, sollte allerdings nicht zu viel Fachwissen erwarten, da sich das Buch auch an junge Leser richtet.

 

Alles in allem erweist sich „Rubinrot – Das offizielle Buch zum Film“ als interessanter Einblick in die Umsetzung eines phantastischen Stoffes aus deutschen Landen, der ebenfalls hier und nicht in Hollywood entstand – jugendgerecht aufbereitet und mit vielen Bildern versehen, die Lust auf den Film machen könnten.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Rubinrot – Das offizielle Buch zum Film

Autorin: Ulrike Köbele

Taschenbuch, 144 Seiten

Arena, März 2013

Titelbild und Fotos aus dem gleichnamigen Film

ISBN-10: 3401068741

ISBN-13: 978-3401068749

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 24.05.2013, zuletzt aktualisiert: 28.10.2019 13:53