David dürfte vorerst in Sicherheit sein. Als Payne von Frosts versuchter Entführung erfährt, konfrontiert er sie damit, das verheimlicht zu haben. Es kommt zum Streit doch bald bekommen beide andere Probleme. Dr. Baxter, dem sie bisher vertrauten, trifft eine verhängnisvolle Entscheidung. Aber auch an einem anderen Schauplatz kommt es zu unerwarteten Entwicklungen.
Nachdem David, der in Band 10 (Der graue Baron) im Mittelpunkt stand, vorerst aus dem Spiel zu sein scheint, konzentriert sich Luzia Pfyl in ihrer Steampunk-Fantasy-Krimi-Reihe diesmal auf die verdächtigen Entwicklungen bei Scotland Yard. Allerdings werden auch Spannungen zwischen den beiden Titelhelden thematisiert.
Der Polizeiarzt Dr. Baxter, dem bisher lediglich eine wiederkehrende Nebenrolle zufiel, scheint sich für die weiteren Entwicklungen auch als bedeutender, als bisher anzunehmen war, zu erweisen. Auch dass Paynes Ex-Frau Cecilias stärker in den Fokus zu rücken scheint, dürfte für den Leser überraschend sein. Somit kann man den vorliegenden Band wohl so zusammenfassen, dass in der Haupthandlung um die Überführung des Schöpfers der mechanischen Kinder nur relativ wenig unmittelbare Weiterentwicklung gibt, sich andererseits aber überraschenderweise eine neue Nebenhandlung herausbildet. Speziell hier darf man gespannt sein, wohin die Autorin damit gehen will, zumal derzeit kein Zusammenhang zum Hauptplot zu erkennen ist. Allerdings ist auch die Frage nach Paynes entführter Tochter noch offen. Was könnte die Autorin hier für die folgenden Bände planen?
Stilistisch sind weder beim Buch an sich, noch bei der Hörbuch-Umsetzung Überraschungen zu erwarten.