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Schatten der Versuchung von Christine Feehan

Rezension von Julia

 

Christine Feehan hat sich mit zahlreichen Vampir-Liebesromanen, auch in Deutschland einen Namen gemacht. Der Bastei Lübbe Verlag hat diese im einheitlichen Format herausgegeben, die Cover und Aufmachung der Bände jetzt aber unerwarteter weise doch geändert. Der neuste Band aus der Karpatianer-Reihe liegt nun mit „Schatten der Versuchung“ vor.

 

Karpatianer sind Vampire, die Blut benötigen, ihre Beute, die Menschen, jedoch nicht dafür töten müssen. Allerdings gewinnt die dunkle Seite in ihnen mit den Jahren an Macht und droht sie zu zerstören. Ist ein Karpatianer erst einmal verloren, kann die Verwandlung nicht mehr rückgängig gemacht werden. Hingegen kann sie verlangsamt oder aufgehalten werden, dies geschieht jedoch nur durch die richtige Gefährtin. Da aber keine weiblichen Karpatianerinnen mehr geboren werden, müssen die Männer die wenigen Menschen finden, die sich mit ihnen verbinden können. Das sind ganz besondere Frauen mit verborgenen, aber außergewöhnlichen Fähigkeiten, da es nur noch sehr wenige Karpatianerinnen gibt, ist dies eine Erleichterung für die komplette Rasse.

Nahezu alle noch lebenden Karpatianer sind erfasst worden und stehen in ständiger Verbindung miteinander.

Natalya ist eine Jägerin, sie hasst die Kreaturen der Nacht und verfolgt sie, wann immer sie kann, um im Namen ihrer Opfer Rache zu nehmen. So befindet sie sich gerade erneut auf der Jagd in Rumänien, als sie dazukommt, wie ein junger Mann, Vikirnoff, gegen zwei Vampire kämpft. Sie greift ein, verletzt den Fremden dabei auch unabsichtlich. Vikirnoff steht jedoch schon an der Schwelle zum Untergang, seine Seele ist verdunkelt und er findet kaum noch den Rückweg in sein Leben und sein eigenes Bewusstsein. Er erkennt jedoch, das Natalya eine ganz besondere Frau ist, denn was später zur Gewissheit wird: Auch in ihr fließt das Blut der Karpatianer.

 

Natalya müsste ihr Leben, so wie sie es jetzt kennt jedoch zurücklassen, ebenso wie das Tageslicht, um ihr Leben an Virkinoffs Seite verbringen zu können. Er gehört aber zu ihren Feinden, weswegen ihr diese Entscheidung alles andere als leicht fällt. Auch der bereits zur dunklen Seite hin driftendem Vampir fällt es schwer, sich zusammenzureißen und die Frau vor ihm davon zu überzeugen, dass nicht alle seiner Art Monster sind. Die Geschichte ist damit recht spannend.

Der Aufbau des Buches ist im Grunde ebenso wie die letzten dieser Reihe. Karpatianer trifft auf eine Frau, verliebt sich, sie verliebt sich irgendwie auch, aber noch können sie nicht zusammen kommen, weil die Geschichte dann ja schon zu Ende wäre und man da eben noch ein wenig Action und Drama darum herum bauen muss. Das ist Christine Feehan aber gut gelungen. Von Anfang an weckt sie Spannung und Leidenschaft. Man weiß, das Natalya ein Geheimnis hat, welches genau das ist, merkt man jedoch nicht sofort, was die Spannung noch weiter fördert. Auch ihr Hass gegen denjenigen, in den sie sich verliebt ist ein interessanter, wenn auch altbekannter Punkt dieser Geschichte.

Die Autorin verfügt über einen sehr einfachen Stil und wiederholt sich auch oftmals, so kommen die Liebesschwüre, ebenso wie die erotischen Szenen oftmals nicht so anrührend beim Leser an, wie sie sollten. Dennoch ist die Geschichte spannend und ansprechend, da man die Charaktere schnell sympathisch findet und auch dem Hintergrund einiges abgewinnen kann.

 

Alles in allem liegt hier ein spannender weiterer Band de Reihe von Christine Feehan vor, der für Fans der Serie, der Autorin oder von Liebesromanen, in denen ruhig auch ein Vampir mitspielen darf, zu empfehlen ist.

 

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Roman:

Schatten der Versuchung

Autor: Christine Feehan

Broschiert: 464 Seiten

Verlag: Luebbe Verlagsgruppe; Auflage: 1., Aufl. (14. November 2009)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3404187458

ISBN-13: 978-3404187454

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 09.03.2010, zuletzt aktualisiert: 18.04.2019 12:18