Auch wenn er noch nicht offiziell gekrönt ist, bereitet Sorla schon alles für die Festigung des Kaiserreichs vor. Mit den Hebeln der Macht will er die Fehler seiner fernen Vorfahren korrigieren. Die schnellen Reisewege seines Dryaden-Netzwerks sowie die vielfältigen Bekanntschaften seiner Reisejahre sind ihm dabei behilflich. Doch gibt es auch starke Kräfte, die in einem wiedererstarktem Kaiserreich eine Gefahr für die eigene Macht sehen. Und dann wären da noch die Frauen, für die Sorlas Herz schlägt …
Mit diesem Band endet Amadeus Firgaus Fantasy-Pentalogie um Sorla, dessen Lebensweg wir Leser seit seiner Zeugung mitverfolgen konnten. Wie der Titel schon verrät, erreicht er in diesem Band sein Ziel. Und soviel kann ich wohl verraten: Das Leben des Protagonisten endet an diesem Punkt nicht. Den Kern der Handlung dieses finalen Bandes stellt die Festigung des hernostischen Reichs und die Aussöhnung mit dessen Nachbarn dar. Obwohl dieser Band den Höhepunkt der Gesamthandlung darstellt, ist er leider nicht der überzeugendste der Pentalogie. Dazu nimmt die Schilderung von Kampfhandlungen nach meinem Geschmack deutlich zu viel Raum ein. Der Protagonist steht dabei weniger im Zentrum des Geschehens als in den bisherigen Bänden. Trotzdem werden einige offene Fäden der Bände 1 bis 4 (Flusskind, Schlangenei, Drachenvetter, Feuerreiter) wieder aufgegriffen und zu Ende geführt, womit der Mehrteiler einen runden Abschluss findet.
Nachdem der Autor 4 Bände lang stets seinen Protagonisten in den Fokus stellte und diesem durchgehend erzählerisch folgte, ändert er das in diesem Abschlussband überraschend, indem es diesmal teilweise längere Handlungsabschnitte gibt, in denen Sorla gar nicht am Handlungsort ist.