Screamer (PC)
 
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Screamer

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

In diesem Arcade-Rennspiel mit Kampfmechanik und knallharter Story treffen rasante Action und Anime-Ästhetik aufeinander. Hier fahren manche Rennen für Ruhm, während andere Macht oder Rache wollen. Jedes Rennen ist ein Kampf und jede Schlacht ist persönlich.

Story

Im Spiel dreht sich alles um das sogenannte Screamer-Turnier, eine Art Underground-Wettbewerb, in dem ihr in pfeilschnellen, ausnahmslos fiktiven Boliden um den Sieg kämpft. Kämpfen ist dabei wörtlich zu nehmen, denn ihr könnt die Gegner·innen auch mit einer tödlichen Rammattacke angreifen. Dank des sogenannten Echo-Geräts stirbt während der Rennen allerdings niemand. Stattdessen sorgt das Echo dafür, dass ihr nach einem Knock-out inklusive eurer Karre sofort wiederhergestellt werden oder als Knockouter als Belohnung Boost-Energie auflädt.

Gameplay

Das Spielkonzept ist grundsätzlich relativ simpel gehalten. Ihr ballert mit den Karren über die rund 30 unterschiedlichen Strecken, lenkt und driftet durch Kurven, was etwas ungewohnt mit einer Kombi aus dem linken Analogstick (lenken) und dem rechten (driften) funktioniert. Auf besonders engen Kursen muss man auch mal kurz den Fuss vom Gas nehmen oder gar die Bremse antippen. Zumeist heißt es hier aber: Full Throttle. Ist euch das Spielgeschehen zu schnell, könnt ihr es über einen Regler merklich reduzieren, was jedoch nur in den Solomodi möglich ist. Während ihr fahrt, ladet ihr jedenfalls Energie auf, die ihr auf Knopfdruck in Geschwindigkeitsboosts ummünzt – oder in einen temporären Schild, der euch kurzzeitig vor Knock-outs durch eure Gegner·innen schützt.

 

Wie gut oder schlecht ihr auf der Piste zurecht kommt, hängt zum einen stark vom Streckendesign ab. Denn manche Kurse sind wesentlich schmaler, mit mehr und engeren Kurven versehen als andere. Vor allem aber kommt es auch auf den gewählten Charakter an, was gleichbedeutend mit einer individuellen Karre ist. Denn jedes der fest an einen der 15 Held·innen geknüpften Fahrzeuge unterscheidet sich sehr deutlich bei Beschleunigung, Bremskraft und dem allgemeinen Handling.

Manche Vehikel neigen etwa stärker zum Über- oder Untersteuern. Alle Held·innen kommen zudem mit einer eigenen Spezialfähigkeit daher. Bei Hiroshi ist das der »Instabile Boost«, wodurch ihr kurz nach dem Auslösen eines normalen Boosts, beim richtigen Timing, einen zweiten kleineren hinterherjagt.

Sein französischer Teamkamerad Frederic verfügt wiederum über einen verstärkten Strike. Trefft ihr statt eines anderen Fahrers aber die Streckenbegrenzung, fliegt ihr bei ihm, anders als bei den anderen, in die Luft. Von diesen Vorteilen, die bei falscher Verwendung allerdings eben auch Nachteile mitbringen können, gibt es entsprechend ebenso viele wie Fahrer·innen.

 

Aufgeladen wird die Energie in erster Linie durch aktives Hochschalten, wenn ihr es bei einer möglichst passenden Drehzahl macht. Wann der richtige Moment gekommen ist, kann man während der Fahrt nur schwer im Blick behalten, da sich die Anzeige am Bildschirmrand abseits des Fokus im Zentrum befindet.

Standardmäßig fahrt ihr aus einer Verfolgeransicht, könnt aber unter anderem auch auf eine Motorhauben Kamera umschalten. Gerade auf der PS5 ist es allerdings gut möglich, sich am DualSense zu orientieren, der euch durch Vibration und Akustik exzellent den perfekten Zeitpunkt fürs Schalten vermittelt. Spielt ihr mit Kopfhörer, geht dieser Vorteil hingegen leicht flöten.

 

Falls euch die Kampagne wirklich nicht zusagen sollte, bleiben euch ja immerhin der umfangreiche Arcade-Modus und der Multiplayer. Er bietet nicht nur schnelle Online-Rennen mit Fremden sowie die Option für private Lobbys, es gibt auch einen Splitscreen-Modus! Mit bis zu vier Leuten könnt ihr auf geteiltem Bildschirm um die Wette fahren. Richtig schön, dass Milestone das eingebaut hat, ist ja heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Fazit

Das Fahrgefühl ist schnell, technisch anspruchsvoll und belohnend, die Story sehr packend. Besonders gut gefällt auch die Präsentation mit ihrer Cyberpunk Anime-Ästhetik. »Scream« ist ein klasse Arcade-Racer!

 

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PC-Game:

Screamer

Milestone, 26. März 2026

USK: 12

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 04.04.2026, zuletzt aktualisiert: 17.05.2026 13:31, 26059