Sea Monsters - A Prehistoric Adventure (Nintendo DS)
 
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Sea Monsters - A Prehistoric Adventure (Nintendo DS)

Rezension von Christoph Weidler

 

Verlagsinfo

In Sea Monsters schlüpft der Spieler in die Haut sechs unterschiedlicher Ozeanmonster die alle über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Der Spieler begleitet die Ungetüme durch eine gefährliche und stimmungsvolle Unterwasserwelt. Nur wenn die Spezialfähigkeiten der urzeitlichen Monster geschickt eingesetzt werden, kann man dem Schicksal entgehen als Mittagssnack zu enden. Denn: einen größeren gibt es immer! Sea Monsters basiert auf der von National Geographic unterstützten Kinodokumentation und richtet sich sowohl an junge Spieler wie auch an ältere. Garniert wird das abwechslungsreiche Gameplay mit nützlichen Informationen über das damalige Leben der Ozeanriesen womit Sea Monsters die perfekte Kombination aus Lernen und Unterhaltung ist.

 

FEATURES:

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Offizielles Spiel zum National-Geographic-Film

Spiele sechs prähistorische Ozeanungeheuer

Sammle Fossilien um neue Kreaturen freizuschalten

Bewege dich durch eine abwechslungsreiche und homogene Welt

Ähnlicher Suchtsfaktor wie bei Ecco the dolphin

In jeder Gegend gibt es ein Bonusziel durch deren Erfüllung du neue Fähigkeiten freischalten kannst

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Technik / Handlung

Das Spiel „Sea Monsters - A Prehistoric Adventure” basiert auf die National-Geographic-Kinodokumentation und setzt mit Informationen zu dem Leben dieser prähistorischen Seeungeheuern seinen Schwerpunkt. Und der Informationsgehalt als Schwerpunkt wurde in diesem Spiel auch sehr gelungen umgesetzt und wunderbar präsentiert, so erlangt man viele Informationen zu dem prähistorischen Ozeanriesen den man gerade spielt. Doch es gibt noch mehr, denn auch anhand der Fossilienfunde, welche man im Laufe des Spieles macht gelangt man als Spieler zu immer mehr Informationen zu den jeweiligen Tieren und kann somit seinen Wissenshorizont in diesem Bereich sehr schön erweitern. Schön dabei ist, dass man nicht mit einer Informationsflut erdrückt wird, sondern man sich diese erspielen muss und somit nach und nach das Wissen um diese „Sea-Monster“ und andere Tiere aus der Zeit erweitert, bis man ein Gesamtbild zu dem jeweiligen Tier erreicht hat.

 

Ziel des Spieles ist es mit seinem Meeresungeheuer in den Gewässern zu überleben, das bedeutet Nahrung zu erjagen und dabei anderen hungrigen Wesen nicht zum Opfer zu fallen. Hier heißt es entweder rechtzeitig das Weite suchen oder sich in den Kampf stürzen und den Jäger zu besiegen. Dieses mag aber immer gut überlegt sein, denn in diesem Spiel heißt es, wie schon in der damaligen Realität, knallhart „Jagen und gejagt werden - Überleben ist alles“!

 

Zusätzlich muss man als Hauptaufgabe Fossilien finden, mit deren Hilfe man seine Fossilienmappe nach und nach auffüllt und die dortigen Fossile mit gefundenen Knochenteile zusammensammelt. Dadurch hat man die Möglichkeit nach und nach weitere Monster freizuschalten mit denen man dann in folgenden Missionen spielen kann. Hierbei sollte man stets eine überlegte Wahl treffen, denn jedes Seemonster hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile welche je nach Mission hilfreich oder auch hinderlich sein können.

Um Fossile zu finden gibt es viele Möglichkeiten, einige schwimmen einen regelrecht vors Maul, andere sind ein wenig im Seegras versteckt, wieder andere sind vergraben und man braucht ein Seeungeheuer welches buddeln kann, wieder andere befinden sich im Magen eines feindlichen Urzeittieres und man muss diesen erst besiegen bevor man an das gewünschte Fossil herankommt und wieder andere gibt es als Belohnung für gemeisterte Missionen.

Um an die Missionen zu kommen, muss man im Meer die entsprechenden Portale finden und wenn man dort hindurch schwimmt, gelangt man zu verschiedenen Missionen welche am Anfang noch mit „einer bestimmten Anzahl von Fischen fangen“ oder „einer bestimmten Anzahl von kleinen Gegnern besiegen“ recht simpel sind, sich aber im Laufe des Spieles kontinuierlich in Punkto Schwierigkeit steigern.

 

Zu Beginn des Sieles steht einem nur ein Monster zur Verfügung und man muss als erstes das in dem anfänglichen Binnenmeer vorhandene Portal finden, die dortigen Missionen meistern und mit den gefundenen Fossilienstücke das nächste Monster freischalten bis es weiter geht und man nun aus zwei Seeungeheuern auswählen kann. Im Laufe des Spieles kommt man so auf insgesamt sechs prähistorische Wesen die man für eine Mission wählen kann.

 

Die Steuerung des Meeresungeheuers ist zwar sehr schnell aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig und sehr sensibel, doch mit einiger Übung kann man mit seinem Urzeitmonster schnelle und akrobatische Manöver absolvieren, welche einen so manches Mal den Hals retten. Mittels Touchpen lenkt man sein Wesen auf dem Bildschirm, mit dem Steuerkreuz schwimmt man vorwärst und um Beutetiere oder Gegner anzugreifen muss man diese vor seinen Blickwinkel haben, dann mit der L-Taste anvisieren und mit einem Doppelklick seines Tochpen auf dem Bildschirm angreifen. Hierbei kann man seine Beißkraft dadurch steigern, dass man im Vorwege gegnerischen Angriffen erfolgreich mit einigen gekonnten Schwimmbewegungen ausweichen konnte. Diese dadurch erlangten „Beißpunkte“ verstärken dann den nächsten Angriff.

Da man nur, wie es ja auch sehr realitätsnah ist, sein begrenzten Blickwinkel als Seemonster hat, muss man sich schon stark an der Sonar-Anzeige richten, die durch farbige Punkte (Grün – Beutetiere, Gelb – Fossile, Rot – Gegner, Blau – Portale) das Leben in der Umgebung um einen herum darstellt.

 

Grafisch ist das Spiel sehr gelungen, wunderbar animierte Unterwasserwelt, Wesen mit anmutigen Schwimmbewegungen bzw. Bewegungsabläufen allgemein und erstklassig umgesetzten Verhaltensmustern, dazu eine unterschwellig bedrohliche Musik – alles einfach wunderschön umgesetzt und anzusehen.

 

 

Spielspaß

„Sea Monsters - A Prehistoric Adventure“ ist ein Spiel, welches so völlig aus der Art der typischen DS-Spiele schlägt und mit seinem Informationsgehalt und der möglichst realitätsnahen Umsetzung seinen ganz eigenen Reiz entwickelt. Doch der natürlich realitätsbedingte Blickwinkel erschwert auch sehr das Spiel, denn anhand des Sonars lässt sich nicht immer die Gefahr durch einen Gegner rechtzeitig erkannt bzw. falsch eingeschätzt. Da ist dann ein gegnerischer Angriff und Biss schnell geschehen, und man selber ist als Beute dem Jäger erlegen. Auch muss man zusätzlich noch die Anzeigen zu Gesundheit, Ausdauer und Sauerstoff im Auge behalten und wenn nötig schnell sehen wieder an die Oberfläche zu kommen um ein wenig Luft zu tanken. Dieses gesamte Zusammenspiel ist natürlich sehr realitätsnahe, denn auch das echte Urzeitmonster musste immer gefasst sein von hinten angegriffen zu werden und vom Jäger zur Beute zu mutieren, auch konnte es ohne Luft nicht leben und ertrank, aber im Spiel ist diese Kombination recht schwer zu händeln und des öfteren sinkt das eigene Monster tot zum Meeresgrund. Doch wenn man sich davon nicht abschrecken lässt, geschickt mit der Steuerung klar kommt und ein Faible für Urzeitmonster hat wird mit diesem Spiel absolut auf seine Kosten kommen, und neben einer wunderbaren Unterwasserwelt und anmutigen Seeungeheuern auch viel Spielspaß finden.

 

Fazit

“Sea Monsters - A Prehistoric Adventure” ist ein DS-Spiel der völlig anderen Art, welches gerade durch seine wunderbar umgesetzten Animation der Meeresungeheuer und seinem Informationsgehalt zu den prähistorischen Seewesen einen positiven Eindruck hinterlässt, aber auch ein recht schweres Spiel ist.

 

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2024071321275478281d38
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Sea Monsters - A Prehistoric Adventure (Nintendo DS)

von dtp Entertainment AG

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: ab 6 Jahren gem. 14 JuSchG

ASIN: B000PVSZTW

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 


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Erstellt: 25.03.2008, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 6133