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Söhne toter Welten von Alan Grant

Reihe: DC-Universum Bd. 1

Rezension von Thomas Götz

 

Inhalt

Auf der Jagd nach seiner Beute richtet er mit wachsender Begeisterung verheerenden Schaden an, und dabei ist es ihm herzlich egal, wer seine Kunden und Ziele sind – selbst wenn er auf J’onn J’onnzz angesetzt wird, den Martian Manhunter der Gerechtigkeitsliga. Plötzlich hat es Lobo mit keinem geringeren als Superman zu tun. Diese drei Außerirdischen, kleine Rädchen im Getriebe der Ränke einer mächtigen künstlichen Lebensform, sind die einzigen Überlebenden der Planeten Krypton, Mars und Czarnia. Sie haben nur eines gemeinsam – sie sind die Letzten ihrer Art, Söhne toter Welten.

 

Kritik

So ernst der Roman und die Inhaltsangabe auch klingen wird schnell klar, das der Roman wohl nicht ganz ernst zu nehmen ist.

Dies liegt zum einen schon einmal daran, das die Hauptperson eindeutig Lobo ist, denn von ihm bzw. um ihn handeln die meisten Geschehnisse. Und wer Lobo kennt weiss ja, wie es dort zugeht.

 

Da gibt es Restaurants und Bars mitten im Universum, Mottoräder auf denen man mit Überlichtgeschindigkeit durchs All düst, Sicherungsmechanismen in Form von "Dornen in den Hintern", Diskussionen über die Wissenschaft ("Wissenschaftler sind Idioten, weil es den Urknall nicht geben konnte da aus einer Explosion noch nie etwas entstand") und vieles mehr. Und auch der Schluss zeigt deutlich, das man hier eher die humoristische Seite aufzeigen will, denn die Ernste.

Betrachtet man den Roman also unter dem Gesichtspunkt eines Buches, das sich bisweilen selbst auf die Schippe nimmt, funktioniert es sogar ganz gut.

Allerdings wirken die Einlagen um Superman und den Martian Manhunter, die für die "ernsten" Passagen im Text zuständig sind, dann manchmal auch etwas störend.

 

Immerhin muss aber nebenbei noch ein Diktator aufgehalten werden, der ja dafür Sorge trägt, das unsere drei Helden (wobei man Lobo nicht wirklich als solchen bezeichnen kann) auf ihrer Mission zusammenstoßen und sich auch verbünden (müssen). Die wahre Tragik der "Letzten Söhne" rückt hier, obwohl das Buch eigentlich darauf aufbaut, erneut in den Hintergrund.

 

Das macht aber nichts, solange man sich von den spassigen Szenen und teils blutigen Einlagen mitreißen und unterhalten läßt. Tut man dies, kann man auch herzhaft mitlachen und die rasante Achterbahnfahrt durch die Galaxis geniessen.

Wer allerdings auf "ernste" Action und Charakterentwicklungen steht, wird dann etwas enttäuscht werden.

 

Fazit

Ein Buch, das einfach nur unterhalten, einfach nur "Spass" machen will und sich bisweilen selbst etwas auf die Schippe nimmt - viel mehr sollte man nicht erwarten, allerdings auch nicht weniger.

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Söhne toter Welten

Reihe: DC-Universum Bd. 1

Autor: Alan Grant

Übersetzerin: Dorothee Danzmann

Broschiert

332 Seiten

Verlag: Feder&Schwert

Erschienen: April 2007

ISBN-10: 3867620024

ISBN-13: 978-3867620024

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 06.05.2007, zuletzt aktualisiert: 18.01.2019 08:39