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Sommer der Drachen von Lawrence Watt-Evans

Die Obsidian-Chroniken Bd.1

 

Rezension von Jan Dotzlaw

 

Klappentext:

Im Sommer der Drachen ist der junge Arlian der einzige, der den Angriff der mörderischen Echsen auf das Dorf Obsidian überlebt. Von Plünderern als Sklave in die Fremde verkauft, bewegt ihn fortan nur noch der Gedanke - Rache zu nehmen an denen, die seine Familie und seine Kindheit auf dem Gewissen haben. Sein Weg führt ihn in die höchsten Kreise von skrupellosen Adeligen und gedungenen Mördern - in die dekante Handelsstadt Manfort, in der ein geheimer Zirkel die Magie der Drachen für seine eigenen dunklen Zwecke nutzt ...

 

Inhaltsangabe:

An den Hängen eines Berges kommt es in dem kleinen Dorf Obsidian zu einer Tragödie. In einem heißen Sommer stürzen sich drei Drachen auf das Dorf und vernichten es bis auf die Grundmauern. Nur ein Einziger überlebt, der elf Jahre alte Arlin. Doch sein Glück währt nur von kurzer Dauer da, er auf Lord Dragon trifft, welcher sein Dorf plündert und den jungen Arlin als Sklaven verkauft. Sieben Jahre später, aus dem Jungen ist ein Mann geworden und die Arbeit in den Minen, in denen er seine Arbeit als Sklave verrichtet hat, haben ihn nicht davon abgebracht Rache zu Üben an den Drachen und an Lord Dragon. Nur muss er erstmal aus seiner Sklavenexistenz ausbrechen. Durch einen glücklichen Umstand kann er flüchten und verirrt sich in die Stadt Westwacht, dort findet er Unterschlupf in einem Freudenhaus und die dort als Sklaven arbeitenden Frauen, putzen ihn heraus und bringen ihn bei wie man sich in der Welt der Adligen bewegt. Doch die Vergangenheit holt ihn schneller ein als ihm lieb ist und sein schatten der Vergangenheit, Lord Dragon, dringt wieder in sein Leben. Arlin weiß das jetzt die richtige Zeit gekommen ist, um gegen ihn vorzugehen, doch er muss noch viel Lernen.

 

Beurteilung:

Das Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Zuerst betrachtet man das Buch mit Skepsis und fragt sich ob dies wieder ein Abklatsch von bekannten Besteller Serien ist, aber man wird schnell eines Besseren belehrt. In dem Buch wird eine Fantasy Welt beschrieben die einfach dunkel ist, Sklavenhandel ist erlaubt und eine strahlende Welt a la Tolkien sucht man vergebens. Vielmehr wirkt alles dunkel und verbraucht. Auch die Hauptfigur, ist eine kleine Ausnahme. Arlin ist nicht der strahlende Held anderer Geschichten, der schon von Anfang an weiß was er will und wie er es erreicht. Auch ist er auch nicht der Antiheld a la Rand al Thor oder Frodo Beutlin die einfach in ihr Schicksal getrieben werden. Vielmehr ist Arlin einfach nur ein Mensch, der auf dieser Welt einfach etwas mehr Gerechtigkeit walten lassen möchte. Erfahrenen Lesern wird aber eins auffallen, man sieht leichte Einflüsse des Recluce Zyklus, aber diese sind wirklich nur bei genauem Lesen zu entdecken.

 

Fazit:

Eine neue, lohnende Fantasyreihe mit neuen Ideen. Man kann nur hoffen das der zweite Band dort ansetzt wo der Erste endete, da man Arlin schnell ins Herz gefasst hat.

Bewertung: 2+

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Titel: Sommer der Drachen

Autor: Lawrence Watt-Evans

Reihe: Die Obsidian-Chroniken Bd.1

Taschenbuch - 388 Seiten - Knaur

ISBN: 3426701642

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 06.09.2005, zuletzt aktualisiert: 18.01.2019 08:39