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Sonic & Sega All-Stars Racing (Wii)

 

Rezension von Ingo Gatzer

 

Rezension:

Wer bisher auf der Wii einen Fun-Racer zocken wollte, musste fast zwangsläufig zu "Mario Kart" aus dem Hause Nintendo greifen. Nun hat Konkurrent Sega mit "Sonic & Sega All-Stars Racing" ebenfalls ein Rennspiel herausgebracht. Ist der Igel Sonic dem Klempner Mario gewachsen?

 

Sitzt man alleine vor der Wii kann man Einzel-, Pokal- und Zeitrennen gegen Computerfahrer absolvieren oder auch Missionen meistern, bei denen man etwa Gegenstände aufsammeln oder Tore durchfahren muss. Richtig Spaß macht Segas Rennspiel aber, wenn mehrere menschliche Spieler gegeneinander antreten. Dabei können sich offline bis zu 4 und online sogar bis zu 8 Rennfahrer messen. Dazu kann entweder ein Avatar aus dem Sega-Universum, die alle über verschiedene Fähigkeiten und Fahrzeuge verfügen - oder auch das eigene Mii gewählt werden. Trifft man sich zu dritt oder viert im heimischen Wohnzimmer, sollte ein ausreichend großer Bildschirm vorhanden sein, da dieser in 4 Teile unterteilt wird.

 

Auf den Rennstrecken findet man verschiedene Gegenstände und Waffen, mit denen man zum Beispiel schneller wird, seine Gegner behindern oder abschießen kann. Ein witziges Highlight ist hier der so genannte Verwirrstern, durch den der Spielbildschirm eines Konkurrenten auf den Kopf gestellt wird.

 

Für reichlich Abwechslung sorgen weitere Spielmodi. So punktet man beispielsweise im Stile von Ballerspielen, indem man die Fahrzeuge von Konkurrenten abschießt oder wandernde Zonen möglichst lange, notfalls mit Waffeneinsatz, kontrolliert. Das dürfte dafür gesorgt haben, dass" Sonic & Sega All-Stars Racing" erst ab 6, "Mario Kart" hingegen schon ab 3 Jahren freigegeben wurde. Leider werden viele dieser Modi in der recht kurz geratenen Anleitung überhaupt nicht oder nicht ausreichend erklärt. Schade, denn gerade diese sorgen - neben der Möglichkeit durch entsprechende Rennleistungen weitere Charaktere, Strecken und Musikstücke freizuschalten - für Langzeitmotivation. Erfahrene Videospieler werden sich - eher als 6-jährige Kinder - aber auch so zurecht finden.

 

Gelenkt wird der eigene Rennbolide wahlweise mit Wii-Fernbedienung, Wii-Fernbedienung und Nunchuk oder mit dem Classic Controller und der Wii-Fernbedienung. Verwendet man die erste Option, wird die Wii-Remote waagerecht gehalten und zum Lenken hin und her bewegt, wobei mit den Knöpfen beschleunigt, gebremst, Gegenstände eingesetzt, gehupt, gedriftet oder ein Blick nach hinten riskiert werden kann. Diese Art der Steuerung erweist sich als die interessanteste Option, da hier die Fernbedienung praktisch zum Lenkrad wird. Schon nach wenigen Minuten hat man das genau reagierende Fahrzeug gut im Griff. Allerdings hätte man 1- und B-Knopf besser mit unterschiedlichen Funktionen belegen sollen, statt mit identischen. Immerhin ist die Taste je nach Situation für nicht weniger als Driften (zusammen mit dem 2-Knopf gedrückt), Tricks ausführen, Bremsen und Rückwärtsfahren verantwortlich.

 

Segas neuester Streich besticht durch eine lustige und detailreiche Comicgrafik. Meistens bleibt die Animation flüssig, ruckelt jedoch etwas wenn die Hardware zu sehr gefordert wird. Das Design der Rennstrecken, in denen es oft auch Abkürzungen zu finden gibt, ist ansprechend und abwechslungsreich geraten. Auf einigen Parcours geht die Übersicht stellenweise allerdings etwas verloren. Der Sound ist flott, aber nicht spektakulär und wird Videospielfans an einige Gamesklassiker erinnern.

 

 

Fazit:

"Sonic & Sega All-Stars Racing" ist trotz minimaler Schwächen - die durch die vielen interessanten Spielmodi allerdings mehr als wett gemacht werden - eine echte Alternative zu "Mario Kart" und zudem ein ideales Partyspiel.

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Videospiel (Wii)

Sonic & Sega All-Stars Racing

Plattform: Nintendo Wii

Genre: Rennspiel

Publisher: Sega

Erscheinungsdatum: 26. Februar 2010

USK: ab 6 Jahren

ASIN: B002T3C7DE

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 31.03.2010, zuletzt aktualisiert: 24.02.2015 10:11