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Spiel des Lebens Generation Now

Rezension von Bine Endruteit

 

„Das Spiel des Lebens“ ist ein Brettspielklassiker, der nun in neuem Gewand erschienen ist. Im Prinzip ist alles noch genau so wie früher, nur dass man seine Lebenspunkte und das Geld jetzt elektronisch zählt. Das geht wesentlich schneller und macht Spaß.

 

Spielziel

Das Ziel ist es, am Ende der festgelegten Runden, am meisten Lebenspunkte zu haben, das heißt, man muss am meisten erlebt haben und viel Geld verdient oder gewonnen haben.

 

Ausstattung

Das Spielbrett ist ansprechend gestaltet und unterscheidet sich kaum vom Original. Die Spielfiguren sind kleine Skateboards, die man im Laufe des Spiels aber zu einem Klein- oder Sportwagen umwandeln kann. Leider sind diese etwas klein geraten, was gerade wegen der großen Spielfelder gar nicht nötig gewesen wäre. So sucht man öfter mal, wo sich die eigene Figur überhaupt befindet. Das ist allerdings auch der einzige Punkt, der etwas negativ auffällt.

 

Das Highlight ist natürlich der elektronische Lebensplaner. Das handliche, runde Gerät muss mit zwei einfachen Batterien bestückt werden und ist dann umgehend einsatzbereit. Man sollte darauf achten, dass diese wirklich voll geladen sind, denn wenn sie im Laufe des Spiels versagen, ist der Frust groß. Der Lebensplaner ist extrem leicht zu bedienen und lässt sogar verschiedene Reihenfolgen in der Eingabe zu. Gibt man zum Beispiel Lebenspunkte ein, muss man die Taste „Lebenspunkte“ drücken, dann durch ein „+“ oder „-„ anzeigen, ob man Punkte verloren oder gewonnen hat und anschließend die Anzahl eintippen. Dank der großen Flexibilität ist es aber möglich, diese Angaben in beliebiger Reihenfolge zu machen.

 

Durch seine extrem einfache Bedienung ist es so gut wie unmöglich, eine falsche Taste zu drücken. Sollte das aber doch mal vorkommen, kann man durch ein einfaches drücken der „Zurück“-Taste den „Fehlgriff“ wieder ausbügeln.

 

Jeder Spieler hat eine Chipkarte, die im Aussehen einer EC-Karte gehalten ist, die er in den Labensplaner stecken muss, wenn er an der Reihe ist.

 

Spielregeln

Die Spielregeln sind leicht verständlich und das Regelwerk ansprechend modern gestaltet. Zu allen Punkten gibt es farbige Illustrationen und wenn es um den Lebensplaner geht, ist die Taste, die man bedienen soll, zusätzlich als Bild abgedruckt. Somit sind Irrtümer in der Bedienung quasi ausgeschlossen.

 

Spielverlauf

„Das Spiel des Lebens“ hat gegenüber anderen Brettspielen den Vorteil, dass man es beliebig lange spielen kann. Vor Beginn legt man mit seinen Mitspielern die Anzahl der Runden fest und wenn man während des Spielens feststellt, dass man noch gar nicht aufhören möchte, ist es sogar möglich, die Rundenzahl zu verlängern.

 

Durch das Element der elektronischen Bedienung wurden die Vorbereitungsarbeiten auf ein Minimum reduziert. Jeder Spieler bekommt eine Karierenkarte, auf der der Beruf steht, den er anstrebt, seine Kontokarte für den Lebensplaner und die Lebenstafel, auf der er markieren kann, was er bisher erreicht hat. Zusätzlich gibt es einen Stapel Ereigniskarten, die gemischt und bereitgelegt werden.

 

Das Würfeln übernimmt der elektronische Lebensplaner. Man läuft so viele Felder, wie er anzeigt und bekommt, wenn man auf einem einfachen Feld landet, eine Ereigniskarte vorgelesen. Dadurch bekommt oder verliert man Lebenspunkte oder Geld. Es gibt außerdem zahlreiche Sonderfelder, die es einem erlauben, ein Diplom zu machen, Lotto zu spielen, ein Auto oder ein Haus zu kaufen, zu Heiraten, ein Geschäft zu gründen und vieles mehr. Für jede dieser Aktionen bekommt man natürlich zusätzliches Geld oder Lebenspunkte gutgeschrieben.

 

Man kann mit zwei, drei oder vier Personen spielen, wobei das für den Spielspaß keinen Unterschied macht. Interaktion gibt es keine, jeder spielt für sich allein und versucht so viele Punkte wie möglich zu machen. Es empfiehlt sich, gewonnenes Geld auszugeben oder gut anzulegen, zum Beispiel in Häusern oder Autos, weil man so noch mehr Lebenspunkte bekommt, auf die es am Ende ankommt.

 

Spielspaß

Die elektronische Variante des „Spiel des Lebens“ macht aufgrund ihrer Geschwindigkeit besonderen Spaß. Man muss nicht mehr so viel bedenken, sondern kann alles ganz getrost dem Lebensplaner überlassen. Die Ereigniskarten sind gut gemacht und enthalten stellenweise extrem lustige Begebenheiten. So bekommt man zum Beispiel Lebenspunkte gutgeschrieben, weil man einen Freund auf einer Party ignoriert hat, der Leggins getragen hat. Warum? Natürlich weil man guten Geschmack bewiesen hat.

 

Planungen oder Strategie gibt es so gut wie gar nicht. Man sollte zwar darauf achten, dass man ein Diplom macht, wenn es die Kariere vorschreibt, ansonsten ist es aber hauptsächlich dem Glück zu verdanken, wie gut man in diesem Spiel abschneidet. Man weiß nie, wie viele Felder man vorrücken kann oder was die nächste Ereigniskarte für einen bereithält.

 

Fazit

„Genaration Now“ ist eine gelungene Variante des Spielklassikers „Das Spiel des Lebens“, die man oft und gerne spielt. Der elektronische Lebensplaner ist einfach zu bedienen und verhilft dem Spiel zu einer hohen Geschwindigkeit.

 

(Anklicken zum Vergrößern)

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Erstellt: 10.12.2007, zuletzt aktualisiert: 16.02.2018 17:50