Spirit of the North 2 (PC)
 
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Spirit of the North 2

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Begib dich in einer uralten Welt voller Ruinen auf die Reise eines einsamen Fuchses, der weit von der Heimat gestrandet ist. Mache dich mit der Hilfe eines weißen Raben auf die Suche nach den legendären verlorenen Wächter·innen und befreie sie aus den Klauen des finsteren Schamanen Grimnir.

Gameplay

In Spirit of the North 2 schlüpft ihr wieder in die Rolle eines roten Fuchses, der diesmal nicht allein unterwegs ist. Ein weiser Rabe begleitet euch auf eurer Reise, die euch durch eine weitläufige, offene Welt führt, die von einer dunklen Macht bedroht wird. Euer Ziel ist es, die verlorenen legendären Wächter·innen zu finden und sie aus den Fängen des finsteren Schamanen Grimnir zu befreien. Die Geschichte bleibt dabei größtenteils wortlos und setzt auf visuelles Storytelling, was bereits im ersten Teil für eine besondere Atmosphäre sorgte.

 

Die Welt besteht, abgesehen vom eher linear angelegten Prolog, aus mehreren weitläufigen Gebieten, die ihr in fester Reihenfolge freischaltet. Ihr könnt euch darin aber sehr frei bewegen, den darüberliegenden schwarzen Schleier der Karte entfernen oder auch Obelisken finden, die gegen gesammelte Kristalle einen größeren Teil sofort aufdecken.

Außerdem ist es möglich, sich in mehr oder weniger beliebiger Abfolge mit Haupt- und Nebenaufgaben zu beschäftigen, die ungefähr zu gleichen Teilen aus Rätseln und Action-Elementen wie Boss Begegnungen oder Platforming-Elementen bestehen. Direkt geführt werdet ihr dabei allerdings nur im Ansatz. So werden die Orte, die ihr im Rahmen der Main Quest abschließen müsst, mit einem roten Lichtschein markiert. Wie ihr genau dorthin kommt, müsst ihr euch aber überwiegend selbst erschließen.

 

Kämpfen können wir in »Spirit of the North 2« nicht, sterben könnt ihr im Spiel aber sehr wohl. So nehmt ihr Fallschaden schon aus relativ geringer Höhe, was ihr mit einem der gesammelten Lernpunkte in Form eines Mini-Fuchses später jedoch mit einem der freischaltbaren Skills verringern könnt.

An manchen Orten gibt es auch einen seltsamen roten Nebel, der den Fuchs innerhalb von Sekunden tötet, wenn ihr euch ihm zu lange aussetzt. Auch dafür existiert jedoch ein Skill, der euch zumindest mehr Spielraum verleiht. Fortschrittsverluste sind mit einem Pixeltod hingegen nicht verbunden, da ihr euch beliebig oft am zuletzt aktivierten Speicherpunkt wiederbeleben könnt. Nur gesammelte Kristalle und Irrlichter, auf die wir später noch mal zurückkommen werden, gehen dann zunächst verloren. Ihr habt aber einmalig die Chance, sie am Ort eures Ablebens wieder aufzulösen, was meistens, allerdings nicht immer möglich ist.

 

Ein zentrales Element des Spiels ist die Suche nach mächtigen Runen, die eure Fähigkeiten verbessern. Diese Runen sind über die Welt verteilt und erfordern oft das Lösen von Rätseln oder das Überwinden von Hindernissen, um sie zu erreichen. Mit über 30 verschiedenen Runen könnt ihr Euren Fuchs individuell an euren Spielstil anpassen.

Zusätzlich gibt es umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für das Aussehen eures Fuchses, was für zusätzliche Motivation sorgt, die Welt gründlich zu erkunden.

Fazit

»Spirit of the North 2« ist eine schöne Fortsetzung, die den Charme des Vorgängers gut beibehält und das Gameplay gekonnt ausbaut. Die Atmosphäre und der magische Look sehen schön aus und das Spiel lädt zum Verweilen ein.

 

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PC-Game:

Spirit of the North 2

Entwickler: Infuse Studio

Publisher: Silver Lining Interactive

Veröffentlichung: 08. Mai 2025

USK: 12


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Erstellt: 08.05.2025, zuletzt aktualisiert: 01.07.2026 09:42, 24583