Star Trek: Voyager – Across the Unknown (PC)
 
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Star Trek: Voyager – Across the Unknown

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Star Trek: Voyager – Across the Unknown ist ein narratives Survival-Strategiespiel, in dem das Schicksal, die Besatzung und schwere Entscheidungen des ikonischen Raumschiffs in deinen Händen liegen. Kannst du das Schiff und ihre Crew sicher nach Hause bringen?

Gameplay

Zu Beginn wählt ihr den Schwierigkeitsgrad. Adventure, Survival und Years of Hell stehen zur Auswahl, wobei die Verfügbarkeit von Ressourcen, der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe und Missionen sowie das Heimweh eurer Crew davon beeinflusst werden.

 

Ihr übernehmt die Rolle von Captain Kathryn Janeway, die über die Voyager herrscht. Harry Kim, Tom Paris, B’Elanna, Tuvok und andere bekannte Crewmitglieder stehen euch zur Seite, als die Voyager während einer Missionen in den Badlands plötzlich 70.000 Lichtjahre durch das Weltall geschleudert wird und als Wrack im (prozedural generierten) Delta Quadranten wieder auftaucht. Werdet ihr von da jemals wieder zurück in eure Heimat kommen?

 

Wenn die Voyager im Delta-Quadranten gestrandet ist, ist das Schiff kurz davor, in seine Einzelteile zu zerfallen. Die meisten Decks des Schiffs sind zerstört, diverse Systeme ausgefallen, und der Warp-Kern, die Lebensader der Voyager, läuft nur noch mit Hilfsenergie. Zunächst müsst ihr das Energieniveau erhöhen und Schutt beseitigen, ehe ihr notdürftige Quartiere für eure Crew baut und Rationen für eure Mannschaft ausgeben könnt. Stück für Stück verhelft ihr eurem Schiff so zu seinem alten Glanz zurück. All dies geschieht in einer 2D-Seitenansicht, in der ihr euch durch verschiedene Menüs klickt, die optisch natürlich an die ikonischen Designs der TV-Serie angelehnt sind. Jedes Deck und jeder sich dort befindliche Raum benötigt bestimmte Ressourcen, von denen es insgesamt zehn im Spiel gibt.

 

In jedem Sektor, den ihr in »Star Trek: Voyager – Across the Unknown« erreicht, zeigt euch ein Wert das Risiko an, von Gegner·innen attackiert zu werden. Das Kampfsystem lässt sich hierbei gut als indirekt oder passiv beschreiben. Ihr erteilt lediglich die Befehle, die eure Crew anschließend ausführt. Tuvor feuert auf euer Geheiß die Laser und Torpedos ab, während Paris das Schiff aus der Schusslinie bringt.

 

Durch Forschung und Upgrades könnt ihr eure Chancen erhöhen. So ist es möglich, Waffen und Schilde zu verstärken. Selbst die Entwicklung einer Tarnfunktion ist eine Option, sofern ihr hierfür eure Ressourcen einsetzen möchtet. Allerdings haben leistungsstärkere Technologien auch ihren Preis, denn sie zehren stärker an euren Reserven. In diesem Strategiespiel hat alles seinen Preis, wenn ihr zurück in den Alpha-Quadranten wollt.

 

Außenmissionen sind bekanntlich ein essenzieller Bestandteil aller Star Trek-Abenteuer und stellen die Crew mitunter vor unvorhergesehene Herausforderungen. Eure Aufgabe ist es, das bestmögliche Team zusammenzustellen. Viele dieser Außenmissionen erlauben es euch, Episoden aus der TV-Serie Star Trek: Voyager nachzuerleben und wahlweise deren Ereignisse zu verändern. Hier kommt ein RNG-System ins Spiel. Ähnlich wie bei einem Tabletop-Spiel wird also gegen euch gewürfelt. So wird entschieden, ob die Werte eures Außenteams ausreichen, um eine Herausforderung zu meistern. Selbst bei sehr guten Werten kann es zu knappen Ergebnissen oder gar zum Scheitern kommen.

 

Mit Delta Chronicles erhält »Star Trek: Voyager – Across the Unknown« seine erste große Story-Erweiterung – und sie richtet sich in erster Linie an Fans der Fernsehserie. Statt die Spielmechanik grundlegend zu verändern, erweitert das DLC die Reise der U.S.S. Voyager um neue Missionen, Charaktere und Entscheidungen, die direkt auf einige der beliebtesten Episoden der Serie zurückgreifen.

Die fünf neuen Missionen – darunter Distant Origin, The Omega Directive, Homestead, Cold Fire und Inside Man – greifen bekannte Geschichten auf, erzählen sie jedoch nicht einfach nach. Stattdessen werden sie in das »Was wäre wenn?«-Konzept des Hauptspiels integriert. Spieler·innen erhalten die Möglichkeit, alternative Entscheidungen zu treffen und damit den Verlauf der Ereignisse zu beeinflussen.

 

Die neuen Missionen sorgen für zusätzliche Abwechslung, verändern den grundsätzlichen Spielablauf jedoch kaum. Wer sich bereits am anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad oder am hohen Managementanteil des Hauptspiels störte, wird hier keine grundlegenden Neuerungen finden. Fans des Basisspiels erhalten dagegen genau die Art von zusätzlichen Inhalten, die sie sich wünschen.

Erfreulich sind die neuen rekrutierbaren Figuren wie Reginald Barclay und Dr. Forra Gegen, die nicht nur nostalgischen Wert besitzen, sondern auch neue taktische Möglichkeiten eröffnen. Ergänzt wird das Paket durch zusätzliche Technologien und mehrere neue NPC-Schiffe, die das Universum glaubwürdig erweitern.

Fazit

»Star Trek: Voyager – Across the Unknown« ist ein ambitioniertes Strategiespiel für Fans. Statt spektakulärer Action liefert es genau das, was Voyager immer ausgezeichnet hat: schwierige Entscheidungen, wissenschaftliche Entdeckungen, Ressourcenknappheit und den ständigen Kampf ums Überleben auf dem langen Weg nach Hause.

 

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PC-Game:

Star Trek: Voyager – Across the Unknown

Entwickler: Gamexcite

Publisher: Daedalic Entertainment

Veröffentlichung: 19. Februar 2026

USK: 12

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 21.07.2026, zuletzt aktualisiert: 04.08.2026 17:15, 26604