Neben den Geschichten der eigentlichen Serie, die fortlaufend erzählt werden, gibt es auch immer wieder fortlaufende Abenteuer, die an ganz anderen Orten spielen und Figuren in den Mittelpunkt rücken, die erst einmal nicht mehr für die Jedi zu kämpfen scheinen, so wie die hier vorliegende Söldnerin mit dem Lichtschwert, die die diesmaligen Star Wars: Die Hohe Republik – Abenteuer bestreitet.
Ty Yorrick ist keine Jedi mehr, zumindest nimmt sie das von sich an, auch wenn sie immer noch ein Lichtschwert führt, dieses aber nur noch in lukrativen Einsätzen benutzt. Dann aber empfängt sie einen aufrüttelnden Notruf.
Die Nihil entführen machtsensitive Kinder? Und auch wenn ihr das nichts oder nur wenig einbringen, macht sie sich auf, diese wieder zu befreien. Dabei steht sie vor Herausforderungen, die sie auch an das erinnern, was sie einmal gewesen ist.
Auch in der Hohen Republik gibt es Jedi, die dem Orden den Rücken gekehrt haben und nun eigene Wege gehen. Ty Yorrick meint zwar mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen zu haben, wird dann aber eines Besseren belehrt.
Nicht nur, dass sie sich einer Sache annimmt, die ihr eigentlich egal sein könnte, sie beginnt auch nach und nach immer mehr die Lehren des Ordens und ihres Meisters zu beherrschen, scheint auch gegen ihren Willen einen Schüler zu bekommen.
Das ganze ist in eine spannende Geschichte eingebettet, die das Wirken der Nihil nach dem Sturz der Starlight-Station zeigt. Das Ganze spielt auch wieder in und um die Inklusionszone, die sich in einen rechtsfreien Raum verwandelt zu haben scheint.
Das ganze wird jugendgerecht erzählt, bietet Action aber keine Brutalität. Aber auch leichte Momente, in dem man mehr über den Charakter und die Vergangenheit der Figuren erfährt, so dass die Geschichte überraschend facettenreich wirkt, gerade wenn man nach mehr als Lichtschwert- Kämpfen sucht.