Man merkt zwar immer noch ein wenig dass die Star Wars: Die Hohe Republik – Abenteuer jüngere Leser ansprechen sollen, aber auch in ihnen sind für erfahrene Fans wichtige Informationen und Entwicklungen enthalten, wie nun der elfte Band Echoes der Angst beweist.
Gibt es einen Weg, die Kreaturen zu besiegen, mit denen Marchion Ro die Nihil stärkt und die Jedi schwächt, weil diese in der Lage sind, die Macht so zu verändern, dass Letztere Angst bekommen und dadurch sterben oder leicht zu töten sind?
Der Jedi-Ritter Reath Silas und der Padawan Amadeo Azzazzo suchen in den Jedi-Archiven nach Antworten und Spuren, hoffen mehr über die sagenumwobenen Echosteine heraus zu finden, ebenso wie über den »Stab der Zeitalter«, ein Machtartefakt.
Wie man sich aber denken kann ist das nicht so einfach wie sie vermuten, denn die Aufzeichnungen sind verworren oder unvollständig, manche werfen nur noch mehr Fragen auf, so dass sie bald keine andere Wahl mehr haben, als sich von Coruscant weg zu bewegen.
Denn wie so oft lieben die Antworten natürlich irgendwo da draußen, tragen vielleicht noch lebende Personen Wissen mit sich herum, das unschätzbar ist und niemals in den Holochronen hinterlassen wurde.
Natürlich ist das ganze nicht ungefährlich, denn zum Einen gibt es Leute, die nicht zulassen wollen, dass sie mehr erfahren wollen und andere, die daraus Profit machen möchten. Letztendlich sind auch die Wissenden nicht immer gesprächsbereit.
So ist die Spurensuche nicht so langweilig wie man im ersten Moment vermuten könnte, sondern dreht nach und nach richtig auf. Fans bekommen viele Andeutungen und Hinweise geboten, dennoch ist die Handlung auch ohne viel Vorwissen gut zu verstehen und bringt das Geschehen insgesamt weiter.