Entdecke eine Galaxis voller Gelegenheiten. Erkunde einzigartige Schauplätze mit belebten Städten und Cantinas. Rase auf deinem Gleiter über weite Landschaften. An jedem Ort gibt es neue Abenteuer, eigene Herausforderungen und verlockende Belohnungen, wenn du das Risiko eingehst. Erlebe die Geschichte einer echten Halunkin. Lebe den gefährlichen Alltag einer Gesetzlosen. Drehe mit Nix an deiner Seite jede Situation zu deinem Vorteil. Kämpfe mit deinem Blaster, überwinde Gegner·innen durch Schleichen und Geräte oder warte auf den richtigen Moment, sie abzulenken und die Oberhand zu gewinnen.
Story
Toshara Took
Die Geschichte von Star Wars Outlaws beginnt in einer weit, weit entfernten Galaxis, zwischen Episode 5 und 6. In dieser Zeit schlüpfen wir in die Haut von Schmugglerin Kay Vess und ihrem Haustier-Begleiter Nix. Die beiden wollen in Folge eines großen Einbruchs endlich ein friedliches Leben führen, allerdings geht eben jener Plan schief und Kay muss von Cantonica, ihrem Heimatplaneten, fliehen. Das Problem? Sie klaut ausgerechnet ein seltenes Schiff von Sliro, dem Typen, den sie gerade versucht hat, auszurauben. Findet der als Chef des Zerek Besh-Syndikats natürlich wenig witzig – und schon haben Kay und Nix den Salat.
Gameplay
Outside Wreck
Im Laufe der Story bereist ihr mit Kay und Nix mehr oder weniger bekannte Planeten und Schauplätze aus dem Star Wars-Universum, erlernt dabei neue Fähigkeiten, die euch wiederum in neue Gebiete bringen oder euch gewisse Aufträge lösen lassen. Die Wege zwischen den Planeten legt ihr größtenteils eigenständig mit eurem Raumschiff zurück, mit dem ihr euch im jeweiligen Orbit frei bewegen könnt. Hier könnt ihr direkt per Hyperraumsprung zum nächsten Planeten fliegen, allerdings gibt es unterwegs auch viel zu entdecken, denn neben Raumstationen, Feuergefechten und Bergungsgut warten noch diverse Missionen auf euch.
Station Escape
Die meiste Zeit arbeitet Kay für eines von insgesamt vier Verbrechersyndikaten. Das Spiel arbeitet dabei mit einem Ruf-System, das euch erlaubt, bei gutem Ansehen Boni einzustreichen und unbehelligt durch deren Reihen zu spazieren. Habt ihr hingegen einen schlechten Ruf, lasst euch besser nicht in deren Bereichen blicken. Dieses System ist eine nette Spielerei, allerdings macht das Spiel insgesamt zu wenig daraus, denn es ist ein leichtes, einen schlechten Ruf wieder ins Positive umzukehren.
Wellspring
Eines der wichtigsten Hilfsmittel dabei ist Begleiter Nix. Den könnt ihr Gegner·innen aktiv ablenken lassen, wobei der Kleine dann theatralisch »Toter Mann« spielt und sich nach einem lautstarken Jammer Laut hinfallen lässt. Ob ihr dann die Widersacher·innen bei der Ablenkung einfach umgeht oder von hinten mit einem Takedown umhaut, bleibt euch überlassen. Sehen lassen solltet ihr euch dabei aber nicht. Hinter einer Deckung könnt ihr auch Gegner·innen mit einem Pfiff anlocken, wobei Kay hinter einer solchen Kante besiegte Widersacher·innen automatisch dahinter zieht. Ansonsten bleiben die Körper einfach liegen und können von patrouillierenden Wachen entdeckt werden, was zumindest den Alarmzustand der Feind·innen zeitweise erhöht, allerdings im Regel auch keinen Alarm auslöst. Nix könnt ihr aber auch einzelne Gegner·innen angreifen lassen. Er besiegt Sturmtruppler, Banditen und Co. dabei allerdings nicht, sondern beschäftigt bloß einen Moment, was euch ebenfalls Gelegenheit für einen Takedown gibt.
Saust ihr mit dem Speeder von A nach B, dann kommt es regelmäßig zu Zufallsbegegnungen. Sind euch Feind·innen auf den Versen, dann greifen sie meist im Verbund an und ihr könnt sie mit einem Zeitlupenskill (Red Dead Redemption lässt grüßen) von ihren Gleitern pusten. Oder ihr trefft Bewohner·innen, die euch um Hilfe bitten, was meist in einer Sammelquest endet. So oder so ist die Karte zu keinem Zeitpunkt mit Markern übersäht. Jedes Element ist hier wohl bedacht und fügt sich irgendwie auch in die Story bzw. das Setting ein. Im All gibt es dagegen eher weniger zu tun. Gelegentlich landen wir in einem Trümmerfeld und können Gegenstände einsammeln. Meist funktioniert das nicht ohne Gegenwehr, aber zum Glück ist unser Frachter Bahnbrecher ganz ordentlich bewaffnet. Ein Highlight war eine etwas größere Schlacht gegen das Imperium, die einen hohen Actionanteil besitzt.
Fazit
Star Wars Outlaws – Gold Edition
»Star Wars Outlaws« ist ein gelungener Mix aus bekannten Open-World-Ansätzen. Die Story ist spannend erzählt und sehr abwechslungsreich. Ich war skeptisch, was die Portierung eines so großen Spiels angeht, wurde aber positiv überrascht. Das Spiel läuft auf der Switch 2 mit knackigen 30 FPS und sieht einfach Klasse aus.