Star Wars Zero Company (PC)
 
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Star Wars Zero Company

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Befehlige einen Elitetrupp in der düsteren und authentischen Geschichte von Star Wars Zero Company, einem rundenbasierten taktischen Einzelspieler·innen-Titel vor der Kulisse der Klonkriege.

Story

Der Krieg zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation Unabhängiger Systeme ist in vollem Gange. Die Ausrufung des Galaktischen Imperiums steht unmittelbar bevor. In dieser turbulenten Zeit schlüpfen wir in die Rolle von Hawks, dem Anführer der unabhängigen Söldnertruppe Zero Company.

 

Hawks war einst Captain in der republikanischen Armee. Nachdem ein desaströser Einsatz in der beinahe vollständigen Vernichtung seiner Kompanie endet, wird er für das Scheitern verantwortlich gemacht. Hawks verlässt daraufhin die Armee und macht sich als Söldner selbstständig. Gemeinsam mit seiner neu zusammengestellten Crew nimmt er verschiedene Aufträge an und gerät dabei immer tiefer in die Ereignisse rund um den Krieg.

Gameplay

Beim Erstellen von Hawks habt ihr zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung. Ihr entscheidet unter anderem über sein Aussehen, seine Spezies und seine Soldatenklasse. Im weiteren Verlauf der Kampagne schaltet ihr zusätzliche Individualisierungsoptionen frei und könnt Hawks immer stärker an eure eigenen Vorstellungen anpassen. Das eigentliche Gameplay erinnert stark an XCOM. Die Missionen sind rundenbasiert und werden maßgeblich durch das Deckungssystem, die Positionierung eurer Charaktere und den gezielten Einsatz ihrer Fähigkeiten bestimmt. Aktionspunkte begrenzen dabei eure Möglichkeiten innerhalb einer Runde, weshalb jede Entscheidung gut überlegt sein sollte.

 

Neben Bewegungen und Angriffen spielen auch Trefferchancen, Deckung, Granaten und Spezialfähigkeiten eine wichtige Rolle. Talente benötigen zusätzlich die Ressource Vorbereitung. Dadurch entsteht ein taktisches System, bei dem es nicht reicht, einfach auf die nächstbesten Gegner·innen zu schießen. Wer seine Charaktere geschickt positioniert und ihre Fähigkeiten miteinander kombiniert, hat einen deutlichen Vorteil.

Für zusätzliche Abwechslung sorgen die unterschiedlichen Missionstypen. Von Geiselrettungen bis hin zu Sabotageeinsätzen ist einiges dabei. Gegner·innen können an unangenehmen Stellen Verstärkung erhalten oder plötzlich auftauchen und unseren Fluchtweg blockieren. Einige Story-Missionen bieten darüber hinaus kreative Mechaniken, die das klassische Missionsdesign auflockern.

 

Besonders interessant ist die Möglichkeit des permanenten Charaktertodes. Stirbt ein Mitglied eurer Crew, kann dieser Tod dauerhaft sein und sogar Auswirkungen auf die Geschichte haben. Dadurch bekommt jede Begegnung zusätzliches Gewicht und riskante Entscheidungen fühlen sich deutlich bedeutender an. Wem dieses System zu hart ist, der kann die Option allerdings deaktivieren. Im Verlauf der Kampagne schaltet ihr mehrere Klassen frei, von denen sich teilweise zwei miteinander kombinieren lassen. Dazu kommen Spezialisierungen, Waffenmods und Talente, mit denen ihr eure Charaktere immer weiter an euren eigenen Spielstil anpassen könnt.

 

Neben den festen Charakteren der Geschichte lassen sich weitere Mitglieder für die Zero Company rekrutieren. Sie bringen eigene Persönlichkeiten und Sprecher·innen mit und sind nicht einfach nur gesichtslose Einheiten. Sie beteiligen sich auch am Leben im Den und sorgen dadurch dafür, dass die Crew mit der Zeit immer mehr wie eine echte Gruppe wirkt. Ein besonders gelungenes System sind die Beziehungen zwischen den Charakteren. Je mehr die Mitglieder miteinander interagieren, desto stärker werden ihre Kampfsynergien. Das zeigt sich sowohl innerhalb der Missionen, beispielsweise durch Support-Aktionen, als auch außerhalb der Einsätze.

 

Interessant ist dabei, dass die Charaktere ihre Beziehungen auch selbst kommentieren. Gute, aber auch schlechte Verbindungen zwischen den Mitgliedern werden immer wieder thematisiert und sorgen dadurch für den einen oder anderen humorvollen Moment. Gleichzeitig verleihen diese kleinen Dialoge der Crew mehr Persönlichkeit und tragen viel zur Atmosphäre bei.

 

Auch die Astromech-Droiden übernehmen eine wichtige Support-Rolle. Sie können das Team unter anderem mit zusätzlichen Aktionspunkten und verschiedenen Nutzgegenständen unterstützen und sind dadurch eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Truppe.

Fazit

»Star Wars Zero Company« hat mich vor allem durch die Kombination aus »Star Wars« und taktischem Gameplay positiv überrascht. Das rundenbasierte Kampfsystem erinnert zwar deutlich an Spiele wie »XCOM«, schafft es aber, mit eigenen Mechaniken und dem »Star-Wars«-Setting einen eigenen Charakter zu entwickeln.

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PC-Games:

Star Wars Zero Company

Entwickler: Bit Reactor

Publisher: Electronic Arts

Veröffentlichung: 27. August 2026

USK: 12

 

ASIN: B0H3QSSY2C

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 30.08.2026, zuletzt aktualisiert: 10.09.2026 15:45, 26782