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Staub der Toten

Hörspiel

Reihe: Gabriel Burns 20

Rezension von Chris Schlicht

 

Verschiedene Personen sterben durch Selbstentzündung. Bakerman geht der Sache nach und untersucht eine der Toten, die noch relativ gut erhalten war. Der tote Körper hält noch immer überraschend gut die Temperatur und Bakerman lässt deshalb das Gehirn öffnen. Dieses ist mit einem Geflecht aus Wolframdrähten und einem Chip versehen.

 

Er macht eine Selbsthilfegruppe ausfindig, zu der alle Toten gehörten. Alles Menschen mit sozialen Phobien, die kaum Kontakte nach außen haben. Bakerman besucht einen von diesen Personen, Nicolas, der aber nichts zu erzählen hat, oder besser: nichts erzählen will. Noch während Bakermans Besuch kocht er in seiner Hand ein Wasserglas durch, zuvor verschmolz seine Hand mit dem Telefonhörer, danach verbrennt er seinen geliebten Kater. Doch er kann seine Körpertemperatur immer noch steuern, bevor er ganz in Flammen aufgeht.

 

Dann finden Nicolas und seine Freundin Anne und Brian ein seltsames Video, auf dem festgehalten ist, wie die Gruppe Besuch von einem seltsamen Fremden bekommt, der sie auf eine kleine Reise einlädt. Die drei können sich aber nicht mehr an die Reise erinnern.

 

Larry und Steven wollen eine andere Person aus der Gruppe befragen, doch diese geht vor Larry in einer Stichflamme auf und verletzt ihn. Im Krankenhaus bekommt er Besuch von Dorgan Fink, der ihm über die Experimente erzählt, die mit den Menschen gemacht werden, um zu testen, wie weit man einen Körper manipulieren kann um ihn extremen Temperaturen auszusetzen. Später erhält er einen Anruf von Dorgan: In Vietnam gibt es noch immer einen Ammoniten, den Letzten.

 

Bakerman, Steven und Joyce fahren mit Nicolas und Anne zu dem Wachsfigurenkabinett, in dem sie gewesen sein sollen. Während Anne dort stirbt, erinnert sich Nicolas, dass alle dort durch ein seltsames Tor geführt wurden. Ein Wolfram-Tor. Nicolas überlebt, aber um welchen Preis.

 

Der neue ermittelnde Inspektor hat auch einen Pakt geschlossen. Mit Dorgan.

 

Neue Flecken, doch diesmal ist ziemlich sicher, dass diese neuen Charaktere für die weiteren Geschehnisse ohne Bedeutung sind. Aber das Wissen über die Experimente dürfte von Bedeutung sein. Dafür wurde dieses Mal viel Wert auf eine ordentliche Charakterisierung gelegt. Die armen Opfer bewegen den Hörer mit ihrem Leid und ihren Sorgen. Und auch mit ihren kleinen Macken. Der arme Patient zum Beispiel, der tote Möwen mit Wachs konserviert und ihnen auf einem Klavier, dem Tasten fehlen, Schumann vorspielt.

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Hörspiel:

Staub der Toten

Reihe: Gabriel Burns 20

Produzent: Volker Sassenberg

Erschienen: Juli 2006

Umfang: 1 CD, 54 Minuten

ASIN: B000G7PQYM

Erhältlich bei Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 11.06.2007, zuletzt aktualisiert: 16.07.2020 15:27