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Tagus, Prinz der Steppe von Adam Blade

Reihe: Beast Quest Bd.4

Rezension von Julia Krause

 

In dem Königreich Avantia sorgen sechs Biester für Glück: Feuerdrache, Seeungeheuer, Bergriese, Pferdemann, Schneemonster und Flammenvogel. Nun hat ein böser Magier Macht über sie erlangt und bannt sie mit verschiedenen magischen Relikten. Tom wurde von dem König des Reiches damit beauftragt die Biester zu befreien und dem Land damit Frieden zu schenken. Dreien der Biester konnte der Junge schon helfen und nun soll er auch Tagus befreien.

Die Steppe ist ungewohnt, Tom kennt weder die Umgebung noch die Geräusche. Und er macht sich Sorgen, er fürchtet sich ein wenig vor Tagus, der halb Mensch und halb Pferd sein soll. Kurz bevor sie bei der nächsten Stadt halt machen können, werden Tom und Elenna von einer fliehenden Viehherde fast überrannt und bemerken schließlich, dass die Steppe brennt. Tom setzt alles daran das Feuer zu ersticken und so entfernt er das trockene Gras und nimmt ihm damit die Nahrung. Müde und schmutzig wie er ist, wird er von Viehhütern beschuldigt das Feuer gelegt zu haben, um die Rinder klauen zu können. Sie nehmen ihn kurzerhand mit sich und werfen ihn in das Gefängnis der Stadt. Ein weiteres Problem ist, das alle auf Adam hören, der eigentlich ein guter Mann ist, doch sein Sohn Viktor war mit der Herde draußen in der Steppe und ist unauffindbar. Er glaubt an Toms Schuld.

Der Junge ist jedoch nicht auf den Kopf gefallen und befreit sich aus seinem Gefängnis. Bald darauf kann er mit Elenna fliehen. Sie finden Viktor, der sich ein Bein gebrochen hat und bringen den Verletzen in die Stadt zurück, wo sie von wütenden Menschen erwartet werden. Kurz bevor sie von dem wütenden Mob einfach erwürgt werden, springt Viktor für die Beiden ein und überzeugt die Einwohner von ihrer Unschuld. Nun kann Tom also losziehen und Tagus jagen.

 

Dieses Buch lässt sich nur mit gemischten Gefühlen betrachten. Tom ist ein Kind und es erscheint unwahrscheinlich, dass ein kleiner Junge ein großes Feuer legt und eine große Viehherde stiehlt. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass man ihn in einen Kerker wirft. Aber damit nimmt es der Autor sowieso nicht allzu genau. Erwachsene werden jedoch der Meinung sein, dass diese Geschichte an den Haaren herbeigezogen wurde, während Kinder sich damit unter Umständen noch zufrieden geben, jedoch wohl längst nicht alle.

Der Zeichner, der auch schon Bilder für die letzten Bände gezeichnet hat, hat diesmal leider nicht ganz aufgepasst. Im Buch wird betont, dass Tagus eine Mischung aus Mensch und Pferd ist, auf den Bildern ist er jedoch ein Pferd mit einem seltsamen Schwanz und dem Oberkörper eines Monsters. Natürlich sieht er so gefährlicher aus, aber dennoch geben die Bilder von ihm nicht den Sachverhalt der Geschichte wieder.

Der vierte Band ist nun zu Ende, die Geschichte bleibt spannend, zwei Biester muss Tom noch besiegen, bevor man gegen den bösen Zauberer vorgehen kann. Auch seinen Vater will er noch finden, der ja vor einigen Jahren verschwunden ist. Weitere Bände sind noch nicht offiziell in Planung, also wird man sich wohl gedulden müssen, bis man die nächsten Beiden in Händen halten kann.

 

Alles in allem liegt auch mit diesem Band ein spannender Teil der Serie vor, der zwar einige Unlogiken aufweist aber dennoch gut zu lesen ist. Für Kinder ist diese Serie vom Stil und Anspruch her geeignet.

 

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Tagus, Prinz der Steppe

Reihe: Beast Quest Bd.4

Autor: Adam Blade

Format: gebunden

Seitenanzahl: 123 Seiten

Verlag: Loewe

Erscheinungsdatum: Januar 2008

ISBN-10: 3785561598

ISBN-13: 9783785561591

Übersetzung aus dem Englischen von Petra Wiese

Titelbildgestaltung von David Wyatt

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 01.04.2008, zuletzt aktualisiert: 13.08.2019 20:21