Anstelle eines klassischen Level-Up-Systems setzt »Tales of Xillia« auf ein Grid-basiertes Wachstumsmenü. Nach Kämpfen erhalten Figuren sogenannte Wachstumspunkte (GP), die auf einem vernetzten Raster verteilt werden können. Dadurch werden neue Werte, Techniken und passive Fähigkeiten freigeschaltet. Die Anpassungsmöglichkeiten reichen von individuellen Fähigkeitssets bis hin zu gezielten Spezialisierungen. Für Spieler·innen, die sich weniger mit Detailanpassung befassen möchten, steht eine Auto-Verteilungsfunktion zur Verfügung, die die Punkte automatisch optimal vergibt.
Eine der auffälligsten Neuerungen ist der Grade Shop, der direkt zu Spielbeginn verfügbar ist. Hier lassen sich Einstellungen für das eigene Abenteuer individuell anpassen, etwa durch zusätzliche Kampfboni oder Einschränkungen für eine höhere Herausforderung. Diese Flexibilität erleichtert den Zugang, erlaubt aber auch eine personalisierte Spieler·innenfahrung, ganz gleich, ob man es eher gemütlich oder fordernd angehen möchte. Auch das Shop-System wurde beibehalten: Spieler·innen investieren Materialien und Geld, um die Warenbestände der Händler zu erweitern. So wächst das Angebot an Ausrüstung und Gegenständen dynamisch mit dem Spielfortschritt.